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Sebastian Vettel ist der bisher jüngste Grand-Prix-Sieger © getty

Sebastian Vettel glänzt zum Abschluss der Testfahrten in Barcelona mit der Bestzeit, Bruno Senna kann erneut überzeugen.

Von Katrin Freiburghaus

Barcalona - Zum Abschluss der Testfahrten in Barcelona hat Sebastian Vettel die Konkurrenz erneut klar distanziert.

Er absolvierte seine schnellste von 75 Runden in 1:19,295 Minuten und war damit über eine halbe Sekunde schneller als der Tageszweite Sebastien Bourdais im Torro Rosso.

Vettels Ergebnis für den Red-Bull-Rennstall war zudem Wochenbestzeit.

Reifentests im Mittelpunkt

Bei strahlendem Sonnenschein standen bei den Teams vor allem Tests mit den Slick-Reifen auf dem Programm.

"Mit den neuen Reifen zu fahren war sehr interessant und ganz anders als das, woran man in der Formel 1 in den letzten Jahren gewöhnt war", sagte Vettel.

Über das Arbeiten bei seinem neuen Rennstall verriet er: "Es ist wichtig, dass wir ein allgemeines Verständnis untereinander entwickeln und die Tests im Winter sind dafür die ideale Möglichkeit."

Test-Ingenieur schwärmt

Chef-Test-Ingenieur Ian Morgan war mit dem 21-Jährigen bereits mehr als zufrieden.

"Es waren sehr erfolgreiche Tage für uns, wir haben alle Punkte mit hoher Priorität auf unserer Liste abgearbeitet", sagte er, um gleich von Vettel zu schwärmen.

"Er hat sich sehr schnell eingewöhnt und es fühlt sich momentan an, als wäre er schon seit langer Zeit bei uns, was ein sehr gutes Zeichen ist", so Morgan.

Wer fährt bei Toro Rosso?

Während Vettel bei seinem neuen Arbeitgeber also sicher im Sattel sitzt, tobt anderswo noch der Konkurrenzlampf um die Cockpits.

Allen voran beim Team Toro Rosso, bei dem noch kein Fahrer für die kommende Saison feststeht.

In Abwesenheit von Takuma Sato empfahl sich neben Bourdais, der für seine schnellste von 122 Runden 1:19,839 Minuten benötigte, auch Sebastien Buemi (1:20,154 / 115 Runden) als Drittschnellster.

"Wichtig für meine Zukunft"

Entsprechend zufrieden äußerten sich die beiden Piloten nach ihrem Mammutprogramm am Mittwoch.

"Ich bin mit den Tests insgesamt wirklich zufrieden?, sagte Buemi, "das Team hat einen guten Job gemacht und ich auch, was wichtig für meine Zukunft sein könnte."

"Es waren sehr produktive anderthalb Tage, an denen wir verschiedene Set-Up-Optionen probieren konnten, um die richtige Richtung für das nächste Jahr einzuschlagen", sagte Bourdais.

Senna knapp hinter Heidfeld

Erneut erfolgreich verlief der Tag auch für Bruno Senna (auf dem Weg in die Formel 1), der im Honda mit einer Bestzeit von 1:21,676 Minuten auf Rang acht nicht mal ein Zehntel hinter Nick Heidfeld (1:21,592) landete.

Von Honda-Stammpilot Jenson Button trennten ihn lediglich knappe drei Zehntelsekunden. "Ich bin sehr zufrieden", meinte Senna, "ich bin gute Zeiten gefahren und habe mit dem Team gut gearbeitet."

Klien gewinnt internes Duell

Heidfeld (Porträt) hatte im BMW Sauber wie bereits am Dienstag (Testbericht) gleich zum Auftakt mit technischen Problemen zu kämpfen, spulte im Anschluss aber 106 Umrundungen des Parcours ab.

Das teaminterne Duell bei BMW entschied der Tagessechste Christian Klien, der mit dem neuen Energie-Rückgewinnungs-System (KERS) seine Runden drehte und für die schnellste 1:21,534 Minuten benötigte.

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