vergrößernverkleinern
Im Red Bull-Boliden erreichte Mark Webber 2008 WM-Platz elf © getty

Mark Webber hat bei einem Autounfall einen Unterschenkelbruch erlitten. Die kommende Saison scheint dennoch nicht in Gefahr.

Hobart - Formel-1-Pilot Mark Webber ist bei einem Fahrrad-Rennen nahe Port Arthur von einem Geländewagen angefahren worden.

Dabei erlitt der 32-Jährige einen Bruch des Unterschenkels.

Gerüchte über ernsthafte Verletzungen der Arme bestätigten sich nicht.

Der Australier war bei einer von ihm selbst ausgerichteten Wohltätigkeitsveranstaltung auf Tasmanien mit dem Mountainbike unterwegs.

"Mark fuhr die Straße entlang und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Auto", erklärte Damien Bidgood, der in die Bergung involviert war.

Keine Testfahrten im Dezember

Webber wurde mit einem Hubschrauber ins Royal Hobart Krankenhaus geflogen. Sein Zustand sei stabil.

Drei Tage wird der Red-Bull-Pilot allerdings mindestens im Krankenhaus verbleiben müssen.

Für Red Bull Racing wird Webber damit auf jeden Fall bei den zwei verbleibenden Testfahrten im Dezember nicht einsatzbereit sein.

Pause bis Jahresende

Wann der neue Teamkollege Sebastian Vettels (Porträt) im neuen Jahr in das Formel-1-Cockpit zurückkehren kann, ist zum derzeitigen Zeitpunkt schwer einzuschätzen.

Immerhin scheinen die Verletzungen aber nicht so schwer, dass die Saison 2009 in Gefahr wäre.

Stab im Unterschenkel

Webber (Porträt) soll zunächst ein Stab in den Unterschenkel eingesetzt werden, um die Knochen des Beins zu positionieren.

Geoff Donahue, Organisator der Tasmanien-Challenge kündigte an, dass Webber nach der Behandlung die bestmögliche Rehabilitation bekomme.

Pech auf zwei Rädern

In seinen sechs Formel1-Jahren blieb der begeisterte Fahrradfahrer von schweren Unfällen verschont. Doch wenn der 32-Jährige auf Zweiräder umstieg, ereilte ihn das Pech schon häufiger.

Im September 2005 zog er sich auf einer Mountainbike-Tour einen Riss im rechten Schulterblatt zu.

Im vergangenen Mai verletzte sich bei einer Ausfahrt Webbers mit Lance Armstrong in den Bergen oberhalb der Cote d'Azur deren Begleiter Morris Denton schwer. Er war auf einer schnellen Abfahrt mit einem Auto kollidiert.

Wohltätig in der Wildnis

Seit Jahren lud Mark Webber in seiner australischen Heimat zur "Mark Webber Tasmania Challenge" ein. Bei der Wohltätigkeitsveranstaltung bahnen sich mehrere Teams aus Sportlern und Prominenten den Weg quer durch die Wildnis Tasmaniens.

Bis zu diesem Jahr war bis auf kleinere Blessuren jedoch alles glimpflich abgelaufen.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel