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Mehrere Helfer leisteten Webber am Unfallort Erste Hilfe © getty

Trotz seines Horror-Unfalls ist man bei seinem Team Red Bull sicher, das Mark Webber beim Formel-1-Saisonstart dabei ist.

Hobart - Einen Splint im gebrochenen Unterschenkel, schwere Schürfwunden an den Armen.

Formel-1-Pilot Mark Webber ist nach seinem heftigen Fahrrad-Unfall gezeichnet.

Die gute Nachricht: Entgegen erster Befürchtungen scheint der Einsatz des Australiers beim Saisonstart in seinem Heimatland möglich.

Man erwarte zwar, dass er für viele Wintertests ausfalle, bestätigte sein Rennstall Red Bull Racing in einer öffentlichen Mitteiltung. Dennoch gehe man fest davon aus, dass Webber 2009 in Melbourne fahren könne. So widersprach das Team weiteren Vermutungen deutlich.

Nach einigen Tagen im Krankenhaus Royal Hobart am Unfallort in Tasmanien soll Webber zur Rehabiltation nach Großbritannien reisen: "Mark hat diese Beinverletzung, aber ansonsten ist er fit. Sobald er in ein Flugzeug kann, wird man ihn nach Europa bringen", vermeldete der Event-Direktor des Radrennens, Geoff Donohue.

Nach einer genauen Untersuchung der Ärzte stellt sich die Verletzung als Schien- und Wadenbeinbruch heraus.

Sorge um Unfall-Gegner

Obowhl schwer verletzt, hatte Webber nach der Einlieferung in das Krankenhaus angeblich nicht zuerst sein eigenes Wohl im Blick. Voller Sorge erkundigte er sich zunächst danach, ob dem am Unfall beteiligten Autofahrer nichts passiert sei.

Als er hörte, dass dieser unverletzt geblieben war, legte sich der Red-Bull-Pilot und künftige Teamkollege von Sebastian Vettel bereitwillig unters Messer.

Auch sonst machte sich der Australier schon vor der Operation langfristige Gedanken: "Ich habe vorher mit ihm gesprochen und da dachte er bereits über seine Rehalbilitaion nach", berichtete Donohue weiter.

Genesungswünsche aus Europa

Aufbauende Worte erhielt Webber auch von seinem Rennstall.

"Alle bei Red Bull wünschen Mark nur das Beste und hoffen auf eine schnelle Genesung", hieß es weiter im Statement.

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