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Gerhard Berger fuhr von 1984 bis 1997 in der Formel 1 © getty

Der frühere Formel-1-Pilot Gerhard Berger verkauft seinen Anteil an Red Bull. Dietrich Mateschitz ist ihm trotzdem dankbar.

Wien/München - Der ehemalige Formel-1-Fahrer Gerhard Berger hat seinen 50-prozentigen Anteil am Rennstall Toro Rosso wieder an den österreichischen Getränkehersteller Red Bull verkauft.

Dies bestätigte der Rennstall am Dienstagabend.

"Ich bin Gerhard sehr dankbar für seinen enormen Input. Zusammen haben wir Toro Rosso (Team-Ergebnisse) zu einem Team gemacht, das sich ab 2008 regelmäßig in den Top Ten qualifizierte und WM-Punkte sammelte", sagte Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, der nun wieder 100 Prozent der Anteile an dem Schwester-Rennstall hält.

Keine Perspektive

Berger begründet seinen völligen Ausstieg aus dem Team mit mangelnden sportlichen Perspektiven. Denn aufgrund des neuen Reglements sieht er für Toro Rosso kaum weitere Entwicklungsmöglichkeiten.

"Ich habe zwar Riesenspaß daran, die Formel 1 zu bestreiten. Aber nur dabei zu sein, das ist nichts für mich", erklärte Berger. Auch, weil sich "das Hauptaugenmerk von Didi mehr auf Red Bull Racing richten muss".

"Zurück gehe ich nicht"

Es sei kaum möglich, die diesjährige Leistung zu toppen. "Und zurück gehe ich nicht, das entspricht nicht meinem Naturell", sagte der 49-Jährige. Mit dem Erfolg des deutschen Piloten Sebastian Vettel in Monza konnte das Team sogar einen Saisonsieg verbuchen.

Der Heppenheimer wechselt in der kommenden Saison zum Schwesterteam Red-Bull-Renault.

Toro Rosso belegte in diesem Jahr mit 39 Punkten Platz sechs (Datencenter: Ergebnisse) in der Konstrukteurswertung.

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