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Fernando Alonso (l.) belegte 2008 Platz fünf der Fahrerwertung © getty

Kaum hat der Spanier seinen Vertrag bei Renault verlängert, relativiert Teamchef Briatore: Ohne Erfolg sei der Ex-Champion bald weg.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Erst am 5. November wurde offiziell bekannt, dass der ehemalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso für zwei weitere Jahre bei Renault bleiben wird.

Das zumindest sagt sein kürzlich unterzeichneter Vertrag. Doch Teamchef Flavio Briatore relativierte dies jetzt, kaum dass die Tinte auf dem Papier getrocknet ist.

Dem Italiener zufolge werde der Rennstall Alonso nicht lange halten können, wenn man kein siegfähiges Auto stellen könne. Auch ein gültiger Vertrag sei in diesem Fall nicht von Bedeutung.

Renault Weltmeister?

Vielmehr sieht Briatore das Team in der Pflicht: "Wir können Fernando mit nichts Geringerem abspeisen. Mit einem minderwertigen Auto hältst du keinen guten Fahrer."

Doch an einen Misserfolg scheint Briatore ohnehin nicht allzu viele Gedanken zu verschwenden. "Wir wollen 2009 mit Fernando Weltmeister werden. Ich denke wir haben gute Chancen", so die mutige Prognose des 58-Jährigen.

Rossi keine Option

Doch selbst wenn es Renault nicht möglich sein sollte Alonso längerfristig zu halten: Valentino Rossi, der kürzlich schon mit Testfahrten für Ferrari für Aufsehen sorgte, wäre in Briatores Augen keine Option für seine Nachfolge.

"Ich würde ihm kein Formel-1-Cockpit anbieten", so Briatore zu "Riformista". "Er kann jeden mit seiner Persönlichkeit einnehmen. Aber er gehört in den Motorradsport", führte er aus.

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