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Takuma Sato bestritt bislang 90 Formel-1-Rennen © getty

Bei Tests in Jerez kämpft ein Trio um die beiden freien Plätze bei Toro Rosso. Auch Takuma Sato hofft auf ein Cockpit.

Von Andreas Kloo

München - Fast alle Cockpits für die Formel-1-Saison 2009 sind schon vergeben. (Cockpit-Übersicht 2009)

Neben Honda hat sich nur Toro Rosso noch nicht auf seine beiden Fahrer festgelegt.

Die Entscheidung beim Ex-Team von Sebastian Vettel steht aber kurz bevor. Vom 9. bis 11. Dezember führt Toro Rosso in Jerez Tests durch.

Dabei dreht Sebastien Buemi an allen drei Tagen seine Runden, während sich Takuma Sato und Sebastien Bourdais das zweite Auto teilen.

In Jerez fällt die Entscheidung

Damit wird deutlich, wobei es bei den Tests eigentlich geht: um einen direkten Shoot-Out zwischen Sato und Bourdais um das zweite Cockpit.

Wer in Jerez die schnelleren Zeiten fährt, wird 2009 für Toro Rosso an der WM teilnehmen.

Die besseren Karten müsste eigentlich Sebastien Bourdais haben. Er stand zwar in der letzten Saison die meiste Zeit im Schatten von Jungstar Sebastian Vettel, fuhr aber immerhin zweimal auf Platz sieben. (WM-Endstand 2008)

Bourdais denkt schon ans Formel-1-Aus

Doch die Leistungen des Franzosen gingen im Vettel-Hype unter. "Für mich wäre es besser gewesen, wenn ich genauso schnell gewesen wäre wie Sebastian, unser Auto aber maximal einen zwölften Platz zugelassen hätte", bedauert Bourdais bei "motorsport-total.com".

Der 29-Jährige beschäftigt sich schon mit einem möglichen Rauswurf bei Toro Rosso.

"Ich hatte vor der Formel 1 eine Karriere und ich werde auch danach wieder eine haben. Ich habe mich am Telefon schon umgehört und weiß in etwa, was meine Möglichkeiten sind."

Satos Umfeld erfreut

Takuma Satos Formel-1-Karriere schien nach dem Aus von Super Aguri eigentlich schon beendet.

Umso erfreuter reagierte sein Umfeld auf die Test-Einladung: "Wir sehen dies als positiven Schritt, aber noch ist für die Rennsaison 2009 nichts entschieden."

Satos schlechter Ruf

Spätestens seit seinem Zusammenstoß mit Michael Schumacher in Spa 2005 hatte Sato den Ruf als "Crashkid" weg.

Nun erhält der Japaner doch noch einmal unverhofft die Chance auf eine Rückkehr in die Formel 1. Jetzt muss Sato die Gelegenheit nur noch mit guten Leistungen bei den Tests in Jerez nutzen.

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