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Fernando Alonso wechselte vor der letzten Saison zurück zu Renault © getty

Die erste Ausfahrt des Renault-Piloten in Jerez dauert nur wenige Runden. McLaren-Mercedes überrascht derweil mit neuer Optik.

Von Tobias Schröter

München - Es sollte der erste Langzeit-Test in Fernando Alonsos Saisonvorbereitung werden.

Stattdessen war die Ausfahrt des Renault-Piloten in Jerez erst einmal ein kurzes Intermezzo.

Nach nur wenigen Kilometern jagte der Spanier den frisch überarbeiteten R28 ins Kiesbett.

Offenbar musste sich der Weltmeister von 2005 und 2006 erst wieder an seinen Auto gewöhnen: Seit dem Saison-Finale in Sao Paolo saß er nicht mehr hinterm Steuer seines Boliden.

Tag noch gerettet

Immerhin wurde die vorweihnachtliche Stimmung beim französischen Rennstall - Team-LKW und Garage waren schon festlich geschmückt - nicht vollkommen kaputt gemacht.

Mit Hochdruck machten die Mechaniker den fahrbaren Untersatz wieder renntauglich, so dass der Spanier mit 106 Runden am Ende des Tages doch noch zu den fleißigsten Fahrern gehörte.

Entsprechend war Alonso nach dem Testabschluss wieder gut gelaunt: "Es war ein guter Tag und ich freue mich, dass ich wieder im Auto sitzen konnte."

Reifen-Test erfoglreich

Für den ersten Rang reichte es dennoch nicht: Mit 1:19,907 Minuten belegte der 27-Jährige den siebten Platz. Bestzeit fuhr Neu-Toro-Rosso Sebastien Buemi.

Die Zeiten standen jedoch eh nicht im Mittelpunkt beim Renault-Test: Viel mehr sollte sich Alonso an die neuen Slicks und die Ingenieure an das neue Setup gewöhnen.

"Diese Tagesziele haben wir erreicht", resümierte Testteam-Manager Christian Silk zufrieden.

Neue Nase für Kovalainen

Neuerungen am Auto testete in Jerez auch McLaren-Mercedes: Das britische Team präsentierte erstmals den neuen Frontflügel an seinem MP4-23, der den Boliden deutlich zarter erscheinen lässt.

Noch besser als Stammpilot Heikki Kovalainen kam Testfahrer Pedro de la Rosa mit der neuen Nase zurecht: Der Spanier schnappte sich den vierten Rang und war dabei eine halbe Sekunde schneller als der Finne.

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