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Jerez-Dominator Sebastien Buemi hat in der GP2 bereits ein Rennen gewonnen. © getty

Die Tests in Jerez stehen im Zeichen des roten Stiers: Buemi und Sato mit Bestzeiten, Rosberg auf Platz sieben

Von Peter Schmieder

München - Toro Rosso-Testfahrer Sebastien Buemi ist bei den Testfahrten im spanischen Jerez die Bestzeit gefahren. Mit einer Rundenzeit von 1:17,258 Minuten war der Schweizer am Donnerstag 0,262 Sekunden schneller als Takuma Sato. Der Japaner war ebenfalls in einem Toro Rosso unterwegs.

Die drittschnellste Zeit fuhr Heikki Kovalainen im McLaren. Die Ferrari begnügten sich mit den Plätzen vier und fünf.

Nico Rosberg steuerte seinen Williams 130 Mal um den Kurs. Er fuhr die siebtschnellste Zeit. Insgesamt waren zehn Boliden auf der Strecke.

Wenig aussagekräftig

Ist der Toro-Rosso-STR3 am Ende doch ein Spitzen-Auto? Nicht ganz, denn die Zeiten aus Jerez sind wenig aussagekräftig. Toro Rosso ist das einzige Team, das mit den Aerodynamik-Spezifikationen der vergangenen Saison unterwegs war. Alle anderen Teams versuchten die reduzierten Abtriebswerte des neuen Reglements zu simulieren, denn ab 2009 wird die Aerodynamik der Boliden signifikant beschnitten.

Trotzdem gilt Sebastien Buemi nun als der heißeste Anwärter auf das vakante Cockpit von Sebastian Vettel. Vettel hat die Scuderia in Richtung Red Bull Racing verlassen.

Sato mit Ansprüchen

Auch Takuma Sato hat mehr als eine Duftmarke hinterlassen. Der Japaner spekuliert auf das Cockpit des Franzosen, Sebastien Bourdais, der nach eher durchschnittlichen Leistungen in der vergangenen Saison in der Diskussion steht.

Sato, der nach dem Super Aguri Rückzug im vergangen Jahr ohne Cockpit ist, hat mit seinen guten Zeiten bei den Testfahren in Jerez seine Ansprüche mehr als angemeldet. Eine Entscheidung über die Fahrerpaarung für die Saison 2009 soll noch im Verlauf dieser Woche bekannt gegeben werden.

Test-Routine bei Ferrari und Co.

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Ferrrari schickte die beiden Stammfahrer auf die Strecke. Felipe Massa und Kimi Raikkönen testeten vor allem das Setup für die neuen Slickreifen.

Für McLaren griffen Heikki Kovalainen und Pedro de la Rosa ins Volant. Der Spanier testete vor allem das KERS-System, während Kovalainen im konventionellen Auto unterwegs war.

Probleme bei BMW

Fernando Alonso mottet den R 28, der ihn 2008 immerhin zu zwei Siegen führte, nach fast 130 Test-Runden endgültig ein. Bei den ersten Tests im Januar wird Renault schon das neue Auto auf die Strecke bringen.

Williams probierte vor allem den neuen Heckflügel aus. Bei Nico Rosbergs perönlicher Bestzeit blieb die Uhr bei 1:19,388 Minuten stehen.

Das BMW-Sauber-Team hatte erneut mit technischen Problemen zu kämpfen. Testfahrer Christian Klien blieb mit Problemen am KERS-System liegen. Kubicas Sauber lief hingegen problemlos.

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