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Michael Schumacher gewann mit Ferrari fünf WM-Titel © getty

Die Weltwirtschaftskrise hat die Formel 1 voll erwischt. Auch Michael Schumacher ist von den Sparmaßnahmen betroffen.

Von Peter Schmieder

München - Beim "Race of Champions" im Londoner Wembley-Stadion am vergangen Wochenende hat Michael Schumacher der versammelten Welt-Elite des Motorsports noch einmal das Fürchten gelehrt.

Zusammen mit Shooting-Star Sebastian Vettel gewann der Rekordweltmeister die Motorsport-Nationenwertung. (Traumduo erobert Wembley)

Keine Testfahrten mehr

Auf diese fahrerische Extra-Klasse wird Ferrari aber bald verzichten müssen. Das neue Reglement wird kaum noch Testfahrten des Rekordweltmeisters zulassen. Tests sind ab der nächsten Saison nur noch während der Grand-Prix-Wochenenden erlaubt.

Die Testzeiten des 39-Jährigen werden noch weniger, schon dieses Jahr war Schumi nur ganze 800 km im Ferrari unterwegs. Wenn er denn überhaupt noch einmal im neuen F-1-Boliden der Scuderia sitzen wird.

Opfer der Sparmaßnahmen

Der Rekordweltmeister das erste Opfer der Sparmaßnahmen?

Doch der Wahl-Schweizer dürfte es wegstecken. Sein Vermögen wird auf sagenhafte 900 Millionen Euro geschätzt.

Dementsprechend entspannt blickt Schumacher der Situation entgegen: "Unter den neuen Regeln werde ich noch weniger für Ferrari testen, aber mir hat das Testen ohnehin nicht so viel Spaß gemacht wie die Rennen."

Ferrari ohne Schumi

Aber, kann Ferrari auf Schumacher verzichten?

Der Rekord-Weltmeister hat die Entwicklung Ferraris von der stolzen Chaos-Truppe zur hochprofessionellen Sieg-Maschine entscheidend mit beeinflusst ? gerade wegen seiner akribischen Abstimmungsarbeiten während schier endloser Testfahrten.

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