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Von 1994 bis 2000 belieferte Peugeot McLaren, Jordan und Prost mit Motoren © getty

Knapp zwei Wochen nach dem Aus hat das Honda-Team noch keinen Käufer. Ein französischer Konzern dementiert Kauf-Gelüste.

Von Peter Schmieder

München - Der französische Automobilkonzern PSA, in Deutschland mit den Marken Peugeot und Citroen bekannt, hat die Gerüchte über einen Kauf des ehemaligen Honda-Teams dementiert.

"Das ist völlig falsch", sagt PSA-Sprecher Jean-Claude Levebvre.

Am Montag waren Gerüchte hochgekocht, nach denen die PSA-Gruppe kurz vor einer Übernahme der Honda-F1-Überreste gestanden hätte.

Peugeot und Citroen stehen gut da

Die Spekulationen erhielten ihren Nährboden durch die Vermutung, dass Peugeot-Citroen relativ unbeschadet durch die Automobil- und Finanzkrise kommen könnte. Hiobs-Botschaften hörte man eher aus Detroit, Rüsselsheim oder Tokio. In Paris hingegen war es überraschend ruhig.

Doch auch der zweitgrößte Automobil-Hersteller Europas hat mit der Finanz- und Wirtschaftskrise zu kämpfen. "Wir haben auch Probleme mit unseren Umsätzen, genau wie alle Hersteller", gibt Pressesprecher Levebvre gegenüber der "Gazetta dello Sport" zu.

"Wir haben andere Dinge zu bedenken, als einen Einstieg in die Formel 1", schließt der Franzose den Kauf des Honda-Teams weiter aus.

Richards mit Millionen aus Arabien

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass der Brite David Richards weiter an der Übernahme des Honda-Teams werkelt. Angeblich kann der umtriebige Waliser nun schon auf finanzielle Hilfe aus arabischen Kreisen hoffen.

Bei Citroen hingegen wird weiter darüber nachgedacht, ob die Marke mit dem Doppelwinkel weiter in der Rallye-WM bleibt oder ob die Franzosen 2011 in die DTM entsteigen.

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