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Der Schweizer Sebastien Buemi ist seit 2008 Testfahrer für das Red-Bull-Racing-Team © imago

Der Schweizer ist bei den Testfahrten in Jerez de la Frontera wieder schnellster Pilot. Vettel kommt von der Strecke ab.

München ? Sebastien Buemi hat bei den Testfahrten im andalusischen Jerez de la Frontera erneut für die Tagesbestzeit gesorgt.

Der Schweizer, der auf ein Cockpit bei Toro Rosso in der kommenden Saison hofft, bewältigte die 4,428 Kilometer lange Strecke in seinem Red-Bull-Renault RB4 am Dienstag 83-mal.

Seine schnellste Zeit von 1:17,029 Minuten wurde von keinem der übrigen vier aktiven Fahrer unterboten. Damit war Buemi schon zum fünften Mal hintereinander in der Tageswertung vorne.

Zwar drehte auch Sebastian Vettel auf dem südspanischen Kurs 83 Runden, doch bei seiner besten im Red Bull des Jahres 2008 blieb er um 0,290 Sekunden über der Zeit Buemis.

Vettel rutscht ins Kiesbett

Dazu landete der Deutsche einmal im Kiesbett. Das gleiche Schicksal erlitt auch Kazuki Nakajima, der zudem mit einem technischen Defekt an seinem Auto zu kämpfen hatte. Der Japaner kam in seiner Williams-Toyota-Interimsversion zwar dennoch auf nicht weniger als 105 Runden und absolvierte damit so viele Testkilometer wie niemand sonst an diesem Dienstag.

Doch seine beste Zeit lag 3,303 Sekunden über derjenigen Buemis und war damit die schwächste aller fünf Testpiloten.

Mit und ohne KERS

Zu denen gehörten auch Nick Heidfeld und Robert Kubica vom BMW Sauber F1 Team.

Heidfeld testete 85 Runden lang ein Interimsmodell mit aerodynamischen Neuerungen, dafür aber ohne KERS.

Mit 2,274 Sekunden Rückstand auf Buemi wurde der Mönchengladbacher Trainingsdritter, vor seinem Teamkollegen Kubica.37319(DIASHOW: Die besten Grid Girls)

Der Pole saß zwar in einem Boliden, der neben der neuen Aerodynamik auch mit der Hybridtechnologie KERS ausgestattet war.

Doch in seinen 61 Runden, in denen er im Wesentlichen die Energiesparmöglichkeiten des Gesamtpakets auslotete, kam er nur bis auf 2,977 Sekunden an Buemi heran.

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