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In der Formel-3-Euro-Saison 2007 wurde Sebastien Buemi Zweiter © getty

Nach starken Tests strotzt der noch vertragslose Newcomer vor Selbstbewusstsein und sähe Toro Rosso nur als Zwischenstation.

Von Tobias Schröter

München ? Er ist der große Gewinner der Testtage von Jerez: Sebastien Buemi fuhr an allen Tagen Bestzeit. (Buemi und der fünfte Streich)

Fünf gute Argumente für ein Cockpit bei Toro Rosso - ein Vertragsabschluss beim Nachwuchsteam von Red Bull scheint nur noch eine Frage der Zeit.

Den starken Taten lässt der Schweizer nun große Worte folgen, denkt bereits lautstark über Teampartner und einen Karriereaufstieg bei seinem möglichen Arbeitgeber nach.

Und das, obwohl sein Vertragsabschluss offiziell noch gar nicht feststeht.

"Von Vettel lernen"

"Toro Rosso ist für mich ein vollwertiges Nachwuchsteam von Red Bull Racing. Und wenn ich da einen guten Job mache, warum nicht ins A-Team aufsteigen", spekulierte der 20-Jährige in einem Interview mit "formula1.com".

Anscheinend will es Buemi Sebastian Vettel gleichtun. Der hatte sich durch eine klasse Saison bei Toro Rosso für höhere Weihen bei Red Bull empfohlen.

Apropos Vettel: Zum Deutschen äußerte sich der selbstbewusste Schweizer hingegen demütig - obwohl er ihn in Jerez bereits geschlagen hatte.

"Die zwei weiteren Tage im Cockpit sind sehr wichtig. Zumal ich mit Sebastian Vettel fahre. Das wird eine gute Lektion für mich, bei der ich viel lernen kann", glaubt der Newcomer.

"Button wäre mein Lieblingspartner"

Buemi rechnet offenbar fest mit einer Anstellung bei Toro Rosso und hofft auf eine baldige Bestätigung: "Das Team hat noch Zeit zu wählen, aber natürlich hoffe ich auf eine schnelle Entscheidung. Vor Weihnachten wäre schön."

Seinen Lieblingspartner für ein Cockpit offenbarte Buemi vor kurzem auch schon und brachte dabei einen Fahrer des zum Verkauf stehenden Honda-Teams ins Spiel: "Ich hätte am liebsten Jenson Button als Teamkollegen."

Weiß der Schweizer schon mehr über die Toro-Rosso-Kombination 2009? Bisher kämpft er nämlich vor allem mit Sebastien Bourdais und Takuma Sato um ein freies Lenkrad...

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