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Sebastian Vettel feierte in Monza seinen ersten Grand-Prix-Sieg © getty

Der deutsche Aufsteiger fährt am letzten Tag in Jerez allen davon und lässt damit erstmals seinem Teamkollegen hinter sich.

München ? Fünf Tage in Folge hatte Sebastien Buemi bei den Testfahrten im andalusischen Jerez de la Frontera der Konkurrenz nur das Heck seines Boliden gezeigt.

Am sechsten und letzten Tag, an dem die Formel 1 in diesem Jahr in Südspanien aktiv ist, war Sebastian Vettel erstmals schneller als sein Red-Bull-Teamkollege.

Der deutsche Aufsteiger spulte am Mittwoch nicht weniger als 107 Runden ab. In seiner schnellsten blieb die Stoppuhr bei 1:16,617 Minuten stehen. Buemis beste seiner 92 Runden war um 0,381 Sekunden langsamer.

"Es war ein sehr guter Testtag", meinte Vettel. "Wir haben am letzten Tag des Jahres viele Kilometer zurückgelegt und alles getan, was wir konnten. Wir haben die neuen Reifen und Teile der nächstjährigen Regeln kennen gelernt."

"Den Topteams Konkurrenz machen"

Er hoffe, dass Red Bull in das neue Jahr mit einem Auto gehen könne, mit dem "wir den Topteams Konkurrenz machen können", äußerte Vettel.

Anstelle von Nick Heidfeld testete am Mittwoch Christian Klien gemeinsam mit Robert Kubica für das BMW Sauber F1 Team. Der Pole legte 100 Runden zurück.

Bis zu einem technischen Problem nutzte er dabei einen mit KERS versehenen Boliden. Seine schnellste Runde in 1:19, 013 Minuten war nur minimal besser als diejenige Kliens. Der Österreicher im F1.08B wurde in 1:19,066 gestoppt.

Vielfahrer Nakajima

"Wir haben heute gute Fortschritte gemacht?, sagte Klien. "In puncto KERS liegt noch einiges an Arbeit vor uns. Aber die Testergebnisse zeigen, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen."37319(DIASHOW: Die besten Grid Girls)

Bewegt hat sich außer dem bereits erwähnten Fahrerquartett in Jerez auch Kazuki Nakajima. Der Japaner war mit 131 Runden im Williams-Toyota erneut der fleißiste, mit 2,724 Sekunden Rückstand aber auch einmal mehr der langsamste der Testpiloten.

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