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Kimi Räikkönen wurde Dritter beim GP von Ungarn © getty

Seit Wochen rätselt die Formel-1-Welt, warum Weltmeister Räikkönen seinem Team-Kollegen immer hinterher fährt. Massa erklärt es.

München - Seit Wochen rätselt die Formel-1-Welt, warum Weltmeister Kimi Räikkönen seinem Team-Kollegen Felipe Massa immer hinterher fährt.

Ausgebrannt? Motivationslos? Plagen ihn Rücktrittsgedanken?

Am Auto kann es nicht liegen, denn beide fahren den gleichen Ferrari.

Felipe Massa selbst gibt jetzt die Antwort: Es sind die Reifen.

"Von fünf Versuchen bringe ich die Reifen vier Mal in das richtige Temperaturfenster. Kimi gelingt das nur einmal", sagt der Brasilianer gegenüber "Auto, Motor und Sport". "Wenn er es schafft, ist er verdammt schnell", entschärft Massa die Kritik an seinem Ferrari-Kollegen.

Kritik an Bridgestone

Doch auch Räikkönen findet die Erklärung in den Reifen: "Du kannst innerhalb von zehn Minuten die gleichen Einstellungen fahren, und doch passiert es, dass ein Reifensatz guten Grip und Seitenstabilität hat, und mit dem anderen gar nichts geht", kritisiert der "Iceman" den Reifen-Hersteller Bridgestone.

Beobachten konnte man die Leistungsunterschiede zwischen Räikkönen und seinem Team-Kollegen während der ganzen Saison.

Zuletzt nutzte Massa diesen Vorteil beim GP von Ungarn: Im Qualifying erreichte er den dritten Rang, während es Räikkönen mit dem gleichen Auto und den gleichen Reifen nur auf den sechsten Rang schaffte.

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