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Ross Brawn und Michael waren mehrere Jahre ein Erfolgsgespann bei Ferrari © getty

Dem kühnen Plan eines alten Freundes erteilt der Deutsche eine Absage. Eine interessante Zahl nährt jedoch die Honda-Hoffnung.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Seit einem Monat ist klar, dass sich Honda in der kommenden Saison nicht mehr in der Formel 1 engagieren wird.

Ein Monat Zeit, in der Teamchef Ross Brawn sich fieberhaft bemühte, neue Sponsoren an Land zu ziehen und dem Rennstall ein Weiterleben zu ermöglichen.

Doch in Zeiten der Wirtschaftskrise ist es offenbar nicht leicht, Investoren zu finden.

Bislang zerschlugen sich sämtliche mögliche Rettungspläne (Verwirrung um Honda-Deal ).

Schumacher als Lockvogel

Wie "grandprix.com" berichtet, soll sich Brawn in seiner Not auch an Michael Schumacher, seinen alten Freund aus Ferrari-Tagen, gewandt haben.

Angeblich wollte das "Formel-1-Superhirn" Schumacher überreden, in das Team einzusteigen.

Mit seinem zugkräftigen Namen in den Reihen sei das Team für potentielle Geldgeber um einiges interessanter.

Kein Interesse beim Ex-Champion

Auf Nachfrage von "Motorsport Total" dementierte die Sprecherin des siebenmaligen Weltmeisters jedoch dieses Gerücht.

"Ross und Michael sind nach wie vor befreundet, das stimmt. Aber Michaels Zusammenarbeit mit Honda wird sich auf Rennen bei der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft beschränken", verwies Sabine Kehm die Spekulationen um einen möglichen Einstieg des 40-Jährigen ins Reich der Fabel.

Hoffnung für das Team

Dennoch besteht angeblich weiterhin Hoffnung für das Ex-Honda-Team.

Laut "grandprix.com" seien bis zu 25 Anfragen eingegangen, es scheint als seien reichlich Interessenten für eine sofortige Übernahme vorhanden.

Zudem versicherte Brawn, dass der Etat des Rennstalls zumindest bis zum Saisonstart im März 2009 gedeckt sei.

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