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Kleines Pläuschchen unter Kollegen: Stefano Domenicali (Ferrari) und Ross Brawn (Honda) © getty

Die Scuderia würde dem taumelnden Team mit Motoren unter die Arme greifen. Doch den Japanern rennt im Überlebenskampf die Zeit davon.

München - Ferrari hat dem ums Überleben in der Formel 1 kämpfenden Honda-Team Hilfsbereitschaft signalisiert.

So würden die Italiener dem Konkurrenten, der nach dem Ausstieg des namensgebenden Hauptsponsors verzweifelt einen neuen Geldgeber sucht, Motoren bereitstellen.

"Sie haben uns gefragt, ob wir fähig wären, ihnen Motoren anzubieten, und wir haben ja gesagt", erklärte ein Ferrari-Sprecher am Dienstag.

Viel Zeit für eine Hilfsaktion bleibt jedoch nicht mehr, die neue Saison beginnt am 29. März in Melbourne.

Sechs Wochen Zeit

Zuletzt hatten sich für das Honda-Team die Hoffnungen auf eine Übernahme durch den mexikanischen Milliardär Carlos Slim zerschlagen.

Der zweitreichste Mann der Welt hatte entsprechende Medienberichte aus Italien zurückweisen lassen.

Honda-Teamchef Ross Brawn erklärte unterdessen, es gebe mehrere Interessenten an einer Übernahme seines Rennstalls. Nach seinen Angaben würde es etwa sechs Wochen dauern, um ein Auto für 2009 mit neuem Motor in Rennbereitschaft zu versetzen.

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