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BMW-Pilot Nick Heidfeld (l.), Renault-Fahrer Fernando Alonso © imago

Ex-Rennstar Hans-Joachim Stuck fordert bei Sport1.de, BMW soll so schnell wie möglich Alonso für den Deutschen holen.

Von Wolfgang Kleine

München - Nick Heidfeld hatte in der gesamten Saison mit seinem Teamkollegen Robert Kubica die liebe Not - vor allem im Qualifying.

Und auch jüngst beim Ungarn-GP gab's für den Deutschen nichts zu gewinnen. Platz 10, zwei Ränge noch hinter dem Polen.

Dabei muss "Quick Nick" im zuletzt schwächelnden BMW-Sauber-Team um seine Zukunft bangen. Der Vertrag läuft zum Jahresende aus und noch gab's von Motorsport-Chef Dr. Mario Theissen kein Signal zur Verlängerung.

Jetzt macht sicherlich noch eine Forderung von Hans-Joachim Stuck dem 31-jährigen Heidfeld Probleme.

Trennung von Heidfeld

Sein Fazit: BMW soll sich zum Jahresende von Heidfeld trennen und den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso von Renault holen.

Stuck erklärt das gegenüber Sport1.de: "Nick Heidfeld ist ein guter Fahrer. Aber mit ihm kann BMW die WM nicht gewinnen. Da ist Alonso ein anderes Kaliber. Er hat das als zweimaliger Weltmeister bewiesen. Mit ihm kann BMW die WM gewinnen."

Heidfeld habe zwar sporadisch bewiesen, dass er es kann, aber ihm fehle die Konstanz, um ganz vorn im WM-Kampf mitzumischen. Stuck: "Bei Nick sind die Grenzen aufgezeigt. Dagegen ist Kubica ein Rohdiamant, der noch geschliffen werden muss."

Heidfelds Zukunft ungewiss

BMW müsse da jetzt so schnell wie möglich reagieren und Alonso schon für die kommende Saison verpflichten. Stuck: "Da muss man Fernando allerdings auch einen Drei-Jahres-Vertrag geben, damit er auch an der Entwicklungsarbeit des Wagens mitbeteiligt ist. Ein Ein-Jahres-Vertrag bringt da nichts."

Für die Zukunft von Heidfeld sähe es dann aber düster aus. Stuck: "Bei Ferrari und McLaren-Mercedes kann er nicht unterkommen. Red Bull vielleicht, aber die ziehen ihre eigenen Leute. Ansonsten müsste Heidfeld mit den Brosamen zufrieden sein, die er aufsammeln kann."

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