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Testfahrer Nico Hülkenberg fährt in der Formel-3-Euroserie und holte 2008 den Gesamtsieg © getty

Nach über einem Jahr Entwicklung, sieht der neue FW31 von Williams das Licht der Welt. Williams löst FIA-Regeln auf eigene Weise.

Portimao - Mit Testfahrer Nico Hülkenberg am Steuer hat der neue Williams-Toyota FW31 56741(Die Bilder des neuen FW31) am Montag in Portimao seine Jungfernfahrt absolviert.

Der 21-Jährige aus Emmerich durfte am Montagmorgen auf der neuen Algarve-Rennstrecke in Portugal beim ersten offiziellen Fototermin zunächst den neuen Formel-1-Dienstwagen von Nico Rosberg (Wiesbaden) und Kazui Nakajima (Japan) den Medien präsentieren und rollte dann um 10.35 Uhr erstmals auf die feuchte Strecke.

Rosberg, der mit Rang zwei in Singapur im vorigen Jahr sein bislang bestes Resultat in der Königsklasse erreicht hatte, wird erst am Dienstag und Mittwoch seine ersten Runden mit dem neuen Auto des einstigen Weltmeisterteams drehen. Nakajima übernimmt die Testarbeit am Donnerstag. ad

Das wahre Gesicht kommt noch

Vorerst ist der FW31 noch mit einer dunkelblauen Übergangslackierung unterwegs, erst Ende Februar stellt das Team die offiziellen Farben vor.

Williams hatte sich im vorigen Jahr schon frühzeitig auf die Entwicklung des neuen Autos konzentriert, an dem insgesamt bereits seit 14 Monaten gearbeitet wird. Technisch schlagen die Briten einen anderen Weg ein als die Konkurrenz. Als einziges Team setzen sie bei dem neuen Energierückgewinnungssystemen KERS nicht auf eine Batterielösung zur Speicherung sondern auf eine mechanische Schwungscheibe.

"Jeder fängt bei null an"

Rosberg hofft, dass sein Rennstall die weitreichenden Regeländerungen im Bereich Aerodynamik und die Rückkehr zu profillosen Slick-Reifen besser umsetzt als die Konkurrenz (Die "Rollouts" 2009) .

"Jeder fängt wieder bei null an, und ich hoffe, dass die Leute bei Williams daraus einen Vorteil ziehen können", sagte der 23-Jährige unlängst in einem Interview: "Ich frage nicht nach einem Weltmeister-Auto, nur nach einem, mit dem ich konstant in die Punkteränge fahren kann. Ein paar Podiumsplatzierungen wären das i-Tüpfelchen."

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