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Nelson Piquet absolvierte die ersten Runden im neuen Renault R29 © getty

Die Premieren von zwei Formel-1-Neuwagen werden im portugisieschen Portimao von Regenfällen beeinflusst. Hülkenberg landet im Kies.

Von Matthias Becker

München - Der Wettergott hatte für die neuesten Schöpfungen der Formel-1-Teams am Montag keine nette Begrüßung parat.

Bei den Testfahrten im Algarve Motor Park in Portimao fielen die Jungfernfahrten der frisch vorgestellten Boliden von Renault und Williams buchstäblich ins Wasser.

Beide Teams hatten ihre Autos für die kommende Saison am Vormittag unspektakulär in der Boxengasse vorgestellt.

Bei den ersten Testfahrten auf regennasser Strecke konnten die Boliden dann erwartungsgemäß noch nicht zeigen, was in ihnen steckte. Schnellster war Sebastian Buemi, im Toro Rosso von 2008, mit einer Rundenzeit von 1:41,528 Minuten.

Piquet führt Renault-Neuwagen aus

Für das Renault-Team absolvierte Nelson Piquet die ersten Testrunden im neuen Gefährt 56756 (DIASHOW: Die Bilder des neuen R29). Dabei war auch das Energierückgewinnungssystem KERS an Bord.

Piquet lieferte am ersten Testtag von Portimao am Ende mit einer Rundenzeit von 1:48,907 die viertschnellste Zeit ab, erlaubte sich aber auch einen Ausritt ins Kiesbett.

Hülkenberg landet im Kies

Ähnliches widerfuhr auch Nico Hülkenberg, der bei der Jungfernfahrt des neuen Williams 56741 (DIASHOW: Die Bilder des neuen FW31) am Steuer saß. Auch er rutschte von der Strecke, weshalb die Testsession für eine halbe Stunde unterbrochen werden musste.

Er hatte im Williams ohne KERS am Ende eine Bestzeit von 1:46,335 Minuten zu Buche stehen.

McLaren mit 2008er-Heckflügel

Auch McLaren-Mercedes und Toyota schickten in Portugal wieder ihre neuen Boliden auf die Strecke.

Das britisch-deutsche Team von Weltmeister Lewis Hamilton stattete Testfahrer Pedro de la Rosa dabei aber sicherheitshalber mit einem 2008er-Heckflügel aus, um mehr Abtrieb zu erzeugen.

De la Rosa fuhr mit 1:46,076 am Ende die zweitschnellste Zeit des Tages. Toyota-Testfahrer Kamui Kobayashi verzeichenete eine Rundenzeit von 1:50,989 Minuten.

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