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Sebastien Buemi ist der erste Schweizer in der Formel 1 seit Jean-Denis Deletraz 1995 © getty

Ein Hagelschauer lässt bei den Testfahrten keine Topzeiten zu. Dabei fährt ein Vorjahreswagen schneller als der neue McLaren.

München - Bei den Testfahrten in Portimao hagelte es. Daher hat die von Sébastien Buemi gefahrene Bestzeit auch keinerlei Referenzwert.

In 1:34.429 Minuten fuhr Buemi um den Kurs und blieb mit dem Vorjahres-Boliden über drei Sekunden vor Pedro De La Rosa im neuen McLaren Mercedes. (Die "Rollouts" 2009) .

Dieser fuhr allerdings noch mit dem breiten 2008er Heckflügel um bei den wiedrigen Bedingungen nicht von der Strecke zu fliegen.

So geschehen bei Jarno Trulli, der auch beinahe in der Boxengasse mit Nelson Piquet kollidierte.

Der Italiener blieb ganze 7,970 Sekunden hinter der Bestzeit von Buemi. Die schnellste zeit von Piquet auf Platz vier war 11,431 Sekunden langsamer als de la Rosa.

Auch ein Deutscher war im Einsatz. Nico Rosberg saß erstmals in seinem neuen Dienstwagen dem Williams-Toyota FW31 56741(Die Bilder des neuen FW31) und landete mit 17,151 auf dem letzten Platz.

Raikkonen zeigt sich zufrieden

Ferarri wollte den Hagelschauern in Portugal aus dem Weg gehen, kam aber im verregneten Mugello an. Bei schlechten Bedingungen fuhr einzig Kimi Raikkonen 42 Runden.

Wieder war der Ferrari mit den illegalen offenliegenden Auspuffrohren unterwegs. Bis zum Saisonauftakt in Melbourne muss das noch behoben werden.

"Noch nicht am Limit"

"Es ist immer nett, zum ersten Mal mit einem neuen Auto zu fahren", zog der Finne nach zwei Tagen Bilanz.

"Leider konnte ich wegen des Wetters die Limits nicht ausloten, aber das passiert. Ansonsten waren meine gesammelten Eindrücke positiv. Vor allem ist wichtig, dass wir keinerlei technische Probleme hatten."

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