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Der Finne Kimi Räikkönen liegt auf Platz 2 der WM-Wertung © imago

Viele haben den "Iceman" nach den zuletzt schwächeren Rennen schon abgeschrieben. Doch jetzt sagt der Weltmeister, was Sache ist.

Von Wolfgang Kleine

München - Seit dem Spanien-GP in Barcelona ist Kimi Räikkönen aus der Erfolgsspur geraten. Beim Monaco-GP zog sich der Weltmeister den Zorn der Experten zu, als er Adrian Sutil nach dessen bester Performance in diesem Jahr ins Heck fuhr.

Und nach den nicht so berauschenden Vorstellungen in den letzten Rennen wurde mehr über Räikkönen als durch den "Iceman" geredet.

Jüngst erklärte Ferrari-Teamkollege Felipe Massa, warum Kimi die großen Probleme hat. Es läge an den Bridgestone-Reifen, die der Weltmeister nicht so gut in den Griff bekommt wie der Brasilianer.

Viele vermuteten aber auch schon, der 28-jährige Räikkönen sei rennmüde und würde zum Saisonende seine Karriere abschließen. Viel wurde vermutet, weil der Schweiger nichts sagt.

Räikkönen bricht sein Schweigen

Doch jetzt hat Räikkönen das Schweigen gebrochen. Er sei doch noch nicht rennmüde, erklärte der Finne in der "Bild".

"Ich bin immer noch der Gleiche", so Räikkönen, der mit Platz 3 in Ungarn seine WM-Chancen wahrte. Er habe noch den richtigen Elan und wolle in jedem Rennen an der Spitze liegen.

"Ich bin nicht müde"

"Es macht keinen großen Spaß, Fünfter oder Sechster zu sein - auch ein dritter Platz nicht."

Und dann klärt Räikkönen, der hinter McLaren-Pilot Lewis Hamilton in der WM-Wertung Zweiter ist, alle auf: "Natürlich will ich mehr. Wer denkt dass ich müde und zufrieden bin, der liegt kräftig falsch. Wenn wir am Ende der Saison nicht beide WM-Titel holen, dann werden wir enttäuscht sein."

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