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Sebastian Vettel fuhr sein erste F1-Rennen im Juni 2007 beim US-Grand Prix © imago

Sebastian Vettel möchte von seinem neuen Teamkollegen lernen - und ihn besiegen. Vor allem in einem Mann setzt er große Hoffnung.

München - Sebastian Vettel will nach seinem Wechsel von Toro Rosso zum großen Schwesterteam Red Bull von seinem neuen Teamkollegen Mark Webber lernen.

"Mark ist schon lange genug im Geschäft, der gehört zu den besten Fahrern. Er hat viel mehr Erfahrung, und ich will von ihm lernen", sagte der 21-Jährige in einem Interview mit Red Bulletin.

Dennoch wolle er natürlich versuchen, schneller als der 32-jährige Australier zu sein.

"Ich will vorne sein, sonst wäre ich nicht hier", sagte Vettel, der es als persönliche Niederlage wertet, langsamer als der Teamkollege mit dem gleichen Paket zu sein:

"Man muss jeden schlagen"

"So wie ich das verstehe, muss man jeden schlagen, wenn man der Beste sein will. Ganz egal, ob der einen roten, blauen oder gelben Overall trägt."

Und wer den Besten schlage, der sei der Allerbeste.

Hoffnung in Newey

Hohe Erwartungen setzt Vettel in den vom früheren Weltmeister-Designer Adrian Newey entworfenen Red Bull RB5, der am 9. Februar in Jerez vorgestellt wird.

"Ich hoffe natürlich, dass das Auto eine Rakete wird. Adrian ist ein Top-Top-Mann, aber die Formel 1 hängt längst nicht von einem einzelnen Menschen ab. Formel 1 ist mehr und mehr ein Teamsport geworden, allein hast du keine Chance", meinte Vettel. (DATENCENTER: Alle Rennen und Ergebnisse)

Start mit Renault-Motor

Große Verbesserungen durch den Renault-Motor, der mit Genehmigung des Automobil-Weltverbandes FIA stärker werden durfte, erwartet der Hesse nicht.

"Der Zeitunterschied, den der Motor ausmacht, ist kleiner als man glaubt. Dennoch: eine Ausrede weniger", erklärte er.

Vorteile durch die Umstellung auf profillose Slick-Reifen sieht Vettel auch nicht:

"In der Formel 1 sind durchweg keine Pappnasen unterwegs. Selbst wenn man ihnen Dreiräder mit Slicks, Rillenreifen oder sonst was gibt, wird es schwer sein, schneller als diese Leute zu sein, weil sie 99 Komma irgendwas Prozent aus jedem Fahrzeug zu holen gewohnt sind."

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