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Der McLaren von Lewis Hamilton beim Ungarn-GP © imago

McLaren-Mercedes dominiert die letzten Grand-Prix-Rennen. Jetzt wird spekuliert, woher die neue Stärke kommt.

Von Wolfgang Kleine

München - Sieg in Silverstone, Sieg auf dem Hockenheimring, Sieg in Budapest. Können die McLaren-Mercedes mit Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen auch am 24. August beim Europa-GP auf dem Stadtkurs in Valencia seine derzeitige Überlegenheit ausspielen?

Doch woher kommt die neue Power der Silberpfeile, die noch in der ersten Saisonhälfte mehrfach schwächelten?

Die Experten rätselten einige Wochen. Des Rätsels Lösung will "Auto, Motor und Sport" gefunden haben: Ein neues Power-Tuning - ein Paket aus einem stärkeren Mercedes-Motor und einer verbesserten Aerodynamik.

Teamchef Ron Dennis soll mit dem "Hirschgeweih" und einer Maschine, die 25 PS starker als zuvor ist, den Coup gelandet haben.

Silberpfeil wird effizienter

Der Silberpfeil wurde dadurch effizienter, auch wenn Mercedes-Sportchef Norbert Haug erst einmal abwiegelt: "Schön wäre es."

Laut "Auto, Motor und Sport" wird jetzt die Power aus einem Zusammenspiel erzielt:

Erstens: Der Anpressdruck wird erhöht und damit der Grip verbessert. Zweitens: Der Luftwiderstand wird so gering wie möglich gehalten.

Konkurrenz beobachtet Veränderungen

Auch die Konkurrenz, die selbst das "Hirschgeweih" installiert hat, beobachtet die Änderungen bei McLaren-Mercedes mit großem Interesse.

So wird Willy Rampf, Technik-Chef von BMW-Sauber, bei Motorsport-Total" so zitiert: "Wenn die Zahl stimmt, dann bringt ein Plus von 25 PS bei gleichem Anpressdruck vier Zehntel auf der Strecke."

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