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Zur Saison 2008 wechselte Bourdais in die Formel-1 zur Scuderia Torro Rosso © getty

Toro Rosso verlängert den Vertrag mit Sebastien Bourdais und komplettiert damit als letztes Team seine Fahrerpaarung für 2009.

München - Der Franzose Sebastien Bourdais (Bourdais kämpft um sein Cockpit) fährt auch in der Formel-1-WM 2009 für Toro Rosso.

Der 29-Jährige, 2008 Teamkollege des deutschen Shootingstars Sebastian Vettel, erhielt einen neuen Einjahresvertrag bei den Österreichern.

Damit sind knapp zwei Monate vor dem Saisonstart in Melbourne (29. März) alle 18 Cockpits besetzt.

Bourdais' künftiger Teamkollege nach Vettels Wechsel zum Schwesterteam Red Bull ist der Schweizer Sebastien Buemi. ad

Hoffen auf Erfahrung

"Wir freuen uns, dass Sebastien bei uns bleibt", sagte Franz Tost. Der Toro-Rosso-Teamchef hofft, dass Bourdais (DATENCENTER: Rennstatistik 2008) nun von seiner Erfahrung aus dem vergangenen Jahr profitieren kann: "Er kennt die Bedingungen in der Formel 1, die Rennstrecken und das Team. Außerdem sollten die Slicks, die in diesem Jahr zurückkehren, wirklich gut zu seinem Fahrstil passen."

Bourdais freute sich über das Happy End im Vertragspoker. "Es war ein langer und schwieriger Winter für mich", sagte der Franzose und bedankte sich bei Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz "für die zweite Chance".

Kampf gegen Sato

Im Kampf um das Cockpit neben Buemi hat sich Bourdais vor allem gegen den Japaner Takuma Sato durchgesetzt. Davor wurde auch Bruno Senna als Kandidat gehandelt.

Der Brasilianer wird aber vermutlich für das frühere Honda-Team fahren, falls ein Käufer gefunden wird. Die Japaner hatten wegen der weltweiten Finanzkrise vor wenigen Wochen werksseitig ihren Ausstieg aus der Königsklasse des Motorsports verkündet.

Nur noch 17 Rennen

In der kommenden Saison finden nach der Streichung der Rennen in Montreal und Magny-Cours nur noch 17 Grand Prix statt. Neu im WM-Kalender ist der Große Preis von Abu Dhabi.

Die beiden deutschen Traditionsrennstrecken kämpfen dagegen ums Überleben. Angesichts von Millionenverlusten könnten 2010 die Lichter auf dem Hockenheimring endgültig ausgehen.

Der Nürburgring, der im jährlichen Wechsel mit dem früheren Rivalen ein Formel-1-Rennen austrägt, hofft ebenfalls auf bessere Zeiten. Der Eifelkurs ist am 12. Juli 2009 Schauplatz der Formel 1.

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