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Schnelle Kollegen: Sebastian Vettel im Red Bull und Sebastien Buemi (Toro Rosso) © getty

Beim zweiten Test-Tag in Jerez führen Buemi und Vettel das Feld an. Eine erneute Panne am RB5 trübt jedoch die Stimmung.

Von Tobias Schröter

München - Doppelte Bestzeit und Panne: Für die Scuderia Toro Rosso und das Red-Bull-Team hatte der zweite Test-Tag im spanischen Jerez Höhen und Tiefen.

Zunächst lief alles rund: Die "Super-Sebs" - Sebastien Buemi im Toro Rosso und Sebastian Vettel im Red Bull - machten die schnellsten Runden unter sich aus.

Der Schweizer heimste dabei im 2008er-Model in 1:19,660 Minuten letztendlich die Bestzeit ein, Vettel belegte mit 2,517 Sekunden Rückstand Platz zwei.

Während Buemi insgesamt 104 Runden absolvieren konnte, kam für Vettel anschließend jedoch der Knockout: Sein RB5 machte nach 61 Runden wegen technischer Probleme schlapp.

Immerhin länger als am ersten Test-Tag, da hatte es schon nach 16 Runden Schwierigkeiten mit dem Boliden gegeben (RB5: Rohrkrepierer statt Rakete?).

Starker Hülkenberg auf Rang drei

Zweitfleißigster Tester hinter Buemi war somit der deutsche Williams-Testpilot Nico Hülkenberg, der den Kurs 82 Mal umrundete.

Belohnte wurde diese Ausdauer mit der drittbesten Zeit: Weniger als drei Zehntel fehlten "Hülk" bei seiner besten Zeit auf Landsmann Vettel.

Weiter abgeschlagen waren hingegen Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen und Nelson Piquet im Renault. Dem Finnen fehlten knapp drei Sekunden auf Buemi, dem Brasilianer sogar 3,6 Sekunden.

Diskussion hinter den Kulissen

Fast noch wichtiger als die Ergebnisse auf der Strecke waren jedoch Entwicklungen, die hinter den Kulissen abliefen.

Heiß diskutierten die Teams dort über eine Aufhebung des Saison-Testverbots.

Hintergrund: Auch in Jerez verloren die Rennställe wertvolle Testzeit durch schlechtes Wetter, nachdem schon beim ersten Probefahrt-Termin in Portimao der Regen oftmals einen Strich durch die Test-Rechnung gemacht hatte.

Die Teams fürchten nun, dass ihnen bis zum Saisonstart nicht mehr genug Zeit bleibt, die vielen Neuerungen wie z.B. KERS gut genug testen zu können.

Nebel in Bahrain

Auch der erste Testtag in der Sakhir-Wüste von Bahrain verlief nicht reibungslos. Die Tests von BMW, Ferrari und Toyota wurden von dichtem Nebel behindert. Die schnellste Zeit legte Timo Glock während seiner 82 Runden hin: 1:33,501 Minuten. Felipe Massa fuhr 98 Runden, die schnellste in 1:33,615 Minuten. Robert Kubica drehte 95 Runden (1.33,702 Min.).

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