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Der Toyotas TF 109 wurde jüngst in Portugal auf Herz und Nieren getestet © getty

Auch den zweiten Testtag in Bahrain kürzt das Wetter ab. Timo Glock ist nach nur 14 Runden und der schlechtesten Zeit frustriert.

München - Am Dienstag fielen die ersten zwei Stunden der Testfahrten in Bahrain dem Neben zum Opfer. Der zweite Testtag war witterungsbedingt schon morgens um 9.30 Uhr vorbei.

Ein Sandsturm zwang die Streckenbetreiber zur roten Flagge, da der Helikopter bei eventuellen medizinischen Notfällen nicht hätte abheben können.

Das abrupte Testende nach 90 Minuten nervte vor allem Timo Glock, der am Vortag noch die schnellste Testzeit 1:33.501 Minuten in den Asphalt gebrannt hatte.

Diesmal Massa der Schnellste

Diesmal war der Toyota-Pilot mit 1:34.902 Minuten der langsamste - von allerdings nur drei Fahrern. Felipe Massa war im Ferrari nach 17 Runden der Schnellste (1:33,639), gefolgt von Robert Kubica (BMW-Sauber).

Die drei Teams, die die Strecke in Sakhir für viel Geld gemietet hatten, warteten bis zum Nachmittag vergeblich auf besseres Wetter.

Sehr zum Ärger von Toyota-Chefingenieur Dieter Gass: "Es ist schon ironisch, dass wir extra nach Bahrain kommen um mehr Testzeit zu haben und dann kommt ein Sandsturm." (DATENCENTER: Die Toyota-Saison 2008)

Feilen an Aerodynamik und Abstimmung

"Ich konnte den heftigen Wind auf den Runden, die wir am Morgen absolvieren haben, spüren", so Glock. "Dann hat der Sandsturm die Action beendet. Das ist frustrierend, da das Auto vielversprechend fährt. Wir hoffen nun auf bessere Bedingungen in den nächsten Tagen."

Allerdings löst am Donnerstag Jarno Trulli den Deutschen im Cockpit des neuen TF109 ab.

Der Auftrag des Italieners: die Aerodynamik und die Abstimmung des am 15. Januar präsentierten Boliden 55103(die Bilder) weiter verbessern.

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