vergrößernverkleinern
Kimi Räikkönen war 2007 Weltmeister und 2008 WM-Dritter © getty

Nach zwei Tagen des Sandsturms kann in Bahrain endlich wieder getestet werden. Nicht nur Kimi Räikkönen ist erleichtert.

Von Julian Meißner

München - Versöhnlicher Abschluss der Testwoche in Bahrain: Nach zwei verlorenen Tagen wegen eines Sandsturms konnten die Teams am Freitag wie geplant ihre Runden in der Sakhir-Wüste drehen.

"Es war endlich ein Tag, wie man ihn erwartet, wenn man zu Wintertests nach Bahrain aufbricht", seufzte Toyotas Chefingenieur Dieter Gass.

Während sich das Gros des Feldes im spanischen Jerez aufhält, sind Ferrari, BMW-Sauber und Toyota dem europäischen Winter entflohen.

Räikkönen der Schnellste

Der Wind habe zwar nach wie vor gestört, dennoch habe man eine große Rundenanzahl zurücklegen können, so Gass über das Pensum des letzten Testtages der Woche.

Die schnellste Zeit legte Kimi Räikkönen im Ferrari in 1:33,325 Minuten hin. Der Finne fuhr stolze 105 Runden und holte damit wie alle Fahrer viel der verlorenen Übungszeit auf.

Trulli: "Gute Balance"

"Am Morgen waren die Bedingungen auf der Strecke immer noch sehr schlecht", sagte Toyota-Routinier Jarno Trulli: "Es war eine Menge Staub auf dem Kurs." Im Laufe des Tages habe sich dies aber verbessert.

"Die Balance des Autos fühlte sich schon gut an. Wir spielen aber immer noch mit dem Setup, um das Beste aus dem Paket herauszuholen", so der Italiener.

Heidfeld nächste Woche im Einsatz

Christian Klien, der für BMW erstmals im F1.09 saß, sagte: "Es dauerte eine Weile, bis sich das Grip-Niveau verbesserte." Am Nachmittag habe man aber das geplante Programm durchziehen können.

Für die drei Teams gehen die Wüstentests in der kommenden Woche weiter.

Bei BMW greift am Montag erneut der Österreicher Klien ins Lenkrad, am Dienstag übernimmt dann Nick Heidfeld das Steuer.

Hamilton vs. Alonso in Jerez

In Jerez war am Freitag erneut der Franzose Sebastien Bourdais mit einer Bestzeit von 1:17,472 Minuten am schnellsten unterwegs. Der Toro-Rosso-Pilot war jedoch im 2008er Auto STR3 unterwegs, weshalb die Zeit kaum Aussagekraft besitzt.

Weltmeister Lewis Hamilton drehte - wie schon am Donnerstag - in 1:19,632 Minuten die schnellste Runde unter den aktuellen Boliden.

Dahinter folgte schon das zuletzt so gebeutelte Renault-Team mit Fernando Alonso, der seinem alten Rivalen Hamilton in 1:19,846 Minuten dicht auf den Fersen war.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel