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Nick Heidfeld wird ab Dienstag ins Testgeschehen eingreifen. © getty

Nach dem Wochenende gehen die Tests in Bahrain weiter. Die Teams haben nach dem Sturm viel aufzuholen. Ein Österreicher dominiert.

Von Peter Schmieder

München - Die drei Teams, die vor dem europäischen Winter in die Wüste geflohen sind, haben die Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit wieder aufgenommen.

Ferrari, BMW und Toyota drehen auf dem Wüstenkurs weiter ihre Kreise.

Nachdem ein Sandsturm in der vergangenen Woche das mittlerweile durch die FIA arg beschränkte Testprogramm jäh unterbrochen hatte, geben die Team seit Montag wieder Vollgas, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen.

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Klien mit Bestzeit

Für BMW-Sauber griff der österreichische Testpilot Christan Klien ins Lenkrad. 131 mal umkurvte Klien den Sakhir Circuit. Bei seiner schnellsten Runde blieb die Uhr bei 1:32.544 Minuten stehen. Damit erzielte der 26-Jährige die Bestzeit.

"Wir hatten nicht ein einziges technisches Problem", sagte Klien: "Das ist sehr ermutigend." Bei BMW standen vor allem Abstimmungsarbeiten auf der Agenda.

"Es war ein sehr ermutigender Tag. Wie konnten sehr viele Daten sammeln, am Ende hatte ich sogar Zeit für einen richtigen Long Run", so Klien weiter.

Trulli: "Ein guter Start

Toyota spulte ein regelrechtes Mammut-Programm ab. Jarno Trulli fuhr ganze 176 Runden.

Dabei standen vor allem Setup-Arbeiten im Vordergrund.

"Wir machen Fortschritte und wir werden immer konkurrenzfähiger. Das war ein guter Start in die zweite Test-Woche", sagte der Italiener. Mit seiner persönlichen schnellsten Runde von 1:33.064 Minuten lag Trulli allerdings hinter den anwesenden Konkurrenten.

Reifentests bei Ferrari

Auch hinter Kimi Raikkönen, der als Dritter das Test-Trio in Bahrain komplettierte.

Zur schnellsten Zeit reichte es diesmal allerdings nicht für den Finnen.

Mit 1:32.804 Minuten in seiner schnellsten Runde reihte sich der "Iceman" zwischen den beiden Konkurrenten ein. Beim Weltmeister von 2007 standen vor allem Reifentests auf dem Programm.

Raikkönen beendete die Tests nach 116 Runden und einigen Start-Übungen.

Die drei Teams werden die Testfahrten bis zum Donnerstag fortsetzen. Für BMW-Sauber wird ab Dienstag Nick Heidfeld ins Volant greifen.

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