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Richard Branson sponsert unter anderem den Marathon-Lauf in London © getty

Die Japaner bestätigen das Interesse mehrerer Käufer. Darunter ist auch die Firma eines britischen Milliardärs, die bislang dementierte.

Tokio - Der japanische Automobilhersteller Honda hat mehrere Interessenten für sein zum Verkauf stehendes Formel-1-Team bestätigt.

Darunter ist nach Aussage eines Firmensprechers auch die Virgin Group des britischen Milliardärs Richard Branson.

"Wir verhandeln mit mehreren potenziellen Käufern, dazu gehört auch die Virgin Group", sagte der Sprecher, ohne die Identität der anderen Interessenten zu nennen.

Eine Sprecherin von Branson hatte zuvor noch von "Spekulationen und Gerüchten" gesprochen.

Ausstieg im Dezember

Honda hofft immer noch, rechtzeitig vor dem Start der neuen Formel-1-Saison am 29. März in Melbourne einen Käufer für die Truppe des einstigen Ferrari-Superhirns Ross Brawn zu finden. (Honda: Vier Rennen gesichert?)

Der Konzern selbst hatte Anfang Dezember 2008 als Reaktion auf die Wirtschaftskrise seinen sofortigen Ausstieg aus der Königsklasse bekannt gegeben. Seitdem suchen Brawn und Generaldirektor Nick Fry einen Käufer für ihren Rennstall. (Ausstieg war nicht "Hondas Plan")

Button und Senna stehen parat

Das Team hatte trotz des Honda-Ausstiegs weiter am Auto für 2009 gearbeitet. (Rennkalender 2009)

Als Fahrer stünde der Brite Jenson Button bereit, das zweite Cockpit würde voraussichtlich Bruno Senna, Neffe des 1994 tödlich verunglückten dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna, besetzen.

Motoren würden möglicherweise von Mercedes zur Verfügung gestellt, wenn es für einen solchen Deal eine solide Finanzierung gäbe.

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