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Nico Rosberg wurde vergangene Saison mit 13 Punkten WM-17. © getty

Der Saisonstart findet bei Nico Rosbergs Team ohne das Energie-Rückgewinnungs-System statt. Technische Eigenbrötlerei ist der Grund.

London - Nico Rosbergs Williams-Team wird beim Saisonstart der Formel 1 am 29. März in Melbourne ohne das neue KERS-System antreten.

"Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir es in Australien nicht benutzen werden, aber nicht darüber, wann wir es einsetzen werden", sagte ein Teamsprecher. (DATENCENTER: Der Rennkalender)

Der Automobil-Weltverband FIA hat nach der Einführung der Systeme zur Energierückgewinnung für die Saison 2009 den Teams freigestellt, ob sie KERS nutzen wollen. (Magerwahn: Rosberg schlägt Alarm)

Die Systeme speichern während der Fahrt abfallende Bremsenergie, die den Fahrern über einen Knopf am Lenkrad pro Runde für maximal 6,7 Sekunden 82 zusätzliche PS zur Verfügung stellen.

Schwungrad macht Probleme

Mit Ausnahme von Williams speichern alle Teams die Energie in Batterien.

Die Briten dagegen haben ein mechanisches Schwungrad entwickelt, das bei den Testfahrten noch Probleme macht. Ferrari und Renault haben ebenfalls noch Schwierigkeiten mit ihren Lösungen, Toyota fährt zweigleisig und plant zunächst auch ohne KERS. (Ecclestone rettet Williams)

Gewicht beeinträchtigt Handling

"Die größten Verbesserungsmöglichkeiten bieten momentan die Gewichtsverteilung, die Balance und die Anpassung der Abstimmung für die profillosen Slick-Reifen. Darauf richten wir im Augenblick unseren Focus", sagte der Williams-Sprecher: "Wir werden KERS erst einführen, wenn es unsere Leistungsfähigkeit verbessert."

Den Vorteilen durch die Mehrleistung stehen bei allen Teams noch Nachteile gegenüber durch das zusätzliche Gewicht und dessen schlechtere Verteilung im Auto, was das Handling der Fahrzeuge beeinträchtigt.

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