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In der Konstrukteurs-WM erreichte Williams 2008 den 8. Rang (26 Punkte) © getty

Der Traditions-Rennstall erleidet einen weiteren Rückschlag. Ein Hauptsponsor kündigt das Ende seines Engagements an.

London - Der Williams-Rennstall des deutschen Piloten Nico Rosberg verliert einen seiner Hauptsponsoren.

Am Mittwoch gab die Zentrale der Royal Bank of Scotland (RBS) in Edinburgh bekannt, den zum Saisonende 2010 auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern.

Damit werden dem britischen Rennstall von Sir Frank Williams umgerechnet rund 11,2 Millionen Euro fehlen (Williams: KERS muss warten).

Erst im Januar hatte die "Financial Times" berichtet, das Williams in den vergangenen beiden Jahren einen Verlust von 50 Millionen Euro erlitten habe.

Finanzkrise als Grund gennant

RBS-Direktor Dr. Andrew McLauglin begründete den Ausstieg mit der derzeitigen Finanzkrise und den dadurch erlittenen Verlusten.

Das Traditions-Institut soll Verluste in Höhe von rund 30 Milliarden Euro beklagen.

"Befinden uns in sehr schwierigen Zeiten"

"Wir müssen uns der Realität stellen. Wir befinden uns in sehr schwierigen Zeiten und haben nun alle unsere Aktivitäten im Sponsoring überprüft."

Wie MacLaughlin in einem BBC-Interview weiter mitteilte, wird die Royal Bank als Geldgeber voraussichtlich auch bei anderen Projekten aussteigen.

Williams-Boss dennoch zuversichtlich

Die Bank sponsort unter anderen auch Schottlands Tennisstar Andy Murray. Nach heutiger Planung will die RBS ihr Sportsponsoring bis 2010 um 50 Prozent zurückfahren.

Frank Williams blieb trotz der Hiobsbotschaft zuversichtlich: "RBS war ein großartiger Partner, dem wir dankbar sind. Aber wir sind in einer starken Position und können uns den Herausforderungen der kommenden beiden Jahre stellen."

Der Vertrag mit Williams läuft seit 2005 und wurde 2007 für drei Jahre verlängert (DATENCENTER: Der Rennkalender).

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