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Adrian Sutil holte 2007 in Japan mit Spyker seinen bislang einzigen WM-Punkt © getty

Das Hinterbänkler-Team will in der neuen Saison mit rundum erneuerten Paket angreifen. In Jerez hängt der deutsche Youngster alle ab.

Von Manuel Krons und Tobias Schröter

München - Am Sonntagmorgen hat das Force-India-Team in Jerez sein neues Auto für die diesjährige Formel-1-Saison enthüllt.

Der neue Bolide mit der Bezeichnung VJM02 74383(die Bilder) soll in zweifacher Hinsicht ein Neuanfang für das bisherige Hinterbänkler-Team werden.

Zum einen fahren die beiden Piloten Giancarlo Fisichella und der deutsche Adrian Sutil ab sofort mit einem von McLaren entwickelten Motor statt dem bisherigen Ferrari-Aggregat.

Zum anderen soll laut Teamchef Vijay Mallya damit nun endlich die Zeit des Erfolges für den indischen Rennstall anbrechen.

"Ich möchte einen starken Start"

Man habe im Winter an allen möglichen Stellschrauben gedreht, um die Leistungen des Teams zu verbessern, erklärte Mallya am Sonntag. Unter anderem trennte sich das Team von Technikchef Mike Gascoyne und Teamchef Colin Kolles.

Mallya sagt: "Wir haben keine Ausreden mehr. Ich möchte einen starken Start in die Saison erleben, zur Mitte der Saison in die Punkte fahren und eine Verbesserung im Qualifying sehen.

Vettel glänzt in Jerez

Bei den Testfahrten in Spanien glänzte zum Auftakt einmal mehr Sebastian Vettel. In seiner besten Runde (1:19,055 Minuten) war der Deutsche über eine Sekunde schneller als Ferrari-Pilot Felipe Massa auf Platz zwei (1:20,330).

Mehrere Teams testeten neue Reifenkombinationen, so McLaren-Mercedes mit Testfahrer Pedro de la Rosa und das BMW-Sauber-Team, bei dem Robert Kubica am Steuer saß.

Letzterer hatte Pech, dass er durch einen Motorenwechsel am Vormittag wesentlich weniger Runden absolvieren konnte als der Rest des Feldes.

Sutil hofft auf Leistungssprung

Sutil zeigte sich nach einem kurzen Shakedown erfreut über sein neues Arbeitsgerät: "Ich habe einen guten Eindruck. Alle Details gefallen mir viel besser als im letzten Jahr." (Der Rennkalender 2009)

Er zeigte sich optimistisch in Bezug auf die neue Kooperation mit dem Weltmeisterteam von McLaren und hofft auf einen großen Leistungssprung mit dem neuen Antriebspaket. Sutil: "Das Team kann durch die Kooperation mit McLaren und Mercedes jetzt viel effizienter arbeiten.

Zufrieden dürfte auch sein Teamkollege Fisichella gewesen sein: Er fuhr in 1:21,584 Minuten am Sonntag die sechstschnellste Zeit und war damit schneller als de la Rosa im Mclaren und Nelson Piquet jun. im Renault.

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