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Lewis Hamilton hat in nur zwei Saisons herausragende 207 Punkte eingefahren © getty

Am vierten Testtag in Jerez zeigt Alonso, dass der neue Renault auf Touren kommt. Hamilton hat Probleme mit der Aufhängung.

Von Michael Spandern

München - Am vierten Testtag in Jerez hat Fernando Alonso die mit Abstand schnellste Zeit hingelegt.

Der Renault-Pilot, der mit 129 auch die meisten Runden drehte, war mit 1:19,945 Minuten mehr als drei Zehntel schneller als Kimi Raikkonen im Ferrari.

Alonsos R29 kommt also rund drei Wochen vor dem Saisonauftakt in Melbourne zusehends auf Touren. (Der Rennkalender 2009)

Wieder widriges Wetter

Noch wesentlich deutlicher als der Finne Raikkönen wurde am Mittwoch Weltmeister Lewis Hamilton abgehängt.

Der Brite, der nur für 70 Runden im McLaren-Mercedes auf der Strecke blieb (Mercedes plant langfristig), war in 1:21,302 Minuten abgesehen von Adrian Sutil langsamster der acht Fahrer.

Hamilton verlor kostbare Testzeit, als er seinen Boliden wegen einer fehlerhaften Hinterradaufhängung abstellen und seine Mechaniker diese reparieren musste.

Sutil kämpft mit den Reifen

Zudem spielte das Wetter den Teams abermals einen Streich: Wegen starker Winde mussten die Tests unterbrochen werden.

Der Bayer Sutil fuhr nicht schneller als 1:21,411 Minuten. Mit dem erst am Sonntag präsentierten Force India-Mercedes 74383(die Bilder) war er dennoch zufrieden.

Schwierigkeiten hatte er dagegen mit den Slicks. Drei verschiedene Mischungen testete Sutil, und "bei den langen Fahrten haben sie sich ziemlich unterschiedlich verhalten. Das größte Problem war der Abrieb. Der begann langsam, wurde schlimmer, und der Grip kehrte nicht zurück."

Drittschnellste Zeit von Heidfeld

Während Force India und Renault sich zurück zu ihren Werken begeben, bleiben die anderen sechs Teams noch für einen letzten Testtag in Südspanien.

Darunter auch BMW Sauber, deren deutscher Pilot Nick Heidfeld am Mittwoch mit 1:20,520 Minuten die drittschnellste Zeit hinlegte, gefolgt von Jarno Trulli - dessen Toyota-Teamkollege Timo Glock an den Vortagen Bestzeiten hingelegt hatte (Glock kommt schon in Fahrt), und Mark Webber im Red Bull.

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