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Bernie Ecclestone ist Mit-Besitzer des Fußball-Vereins Queens Park Rangers © getty

Der F-1-Boss zwingt das amerikanische Rennstall-Projekt zur Namensänderung. Auch Force India ist von einer Änderung betroffen.

Von Matthias Becker

München - Es soll ein neuer Anlauf zur Wieder-Etablierung der Formel 1 in Nordamerika werden.(USF1: Nur der Himmel als Grenze)

Doch schon kurz nach der Präsentation der Pläne für ein eigenes US-Team in der Königsklasse des Motorsports gibt es die ersten Ungereimtheiten.

Wie "Motorsport-Total" berichtet, hat Formel-1-Boss Bernie Ecclestone den Team-Initiatoren Ken Anderson und Peter Windsor untersagt, ihr Projekt weiter unter dem Namen "USF1" voranzutreiben.

Unterstützung eigentlich zugesagt

Und das, obwohl Ecclestone bislang seine Unterstützung für ein neues Formel-1-Team in den USA zugesichert hatte.

Vollblut-Geschäftsmann Ecclestone hat großes Interesse daran, dass der riesige amerikanische Markt für seine Formel 1 wieder erschlossen wird. Zuletzt konnte sich die Rennserie in den Staaten nicht etablieren.

Der US-Grand-Prix in Indianapolis wurde sogar wieder abgesetzt.(Der Rennkalender 2009)

Von "USF1" zu "USGPE"

Sein Geschäftssinn ist aber auch der Grund dafür, weshalb Ecclestone nun Anderson und Windsor zur Namensänderung ihres Projekts zwang.

Dieses läuft inzwischen unter dem Titel "USGPE" (US Grand Prix Engeneering) weiter.

Ecclestone hält die Namensrechte an den Ausdrücken "Formel 1" und "F1". Wer mit diesen Werbung machen will, muss stattliche Lizenzzahlungen an den Impressario und seine Formula One Management (FOM) leisten.

Auch Force India ist betroffen

Nach Informationen von "Motorsport-Total" trifft dies momentan nicht nur das potenzielle neue US-Team, sondern auch den schon bestehenden Force-India-Rennstall.

Dieser hatte in seinem Logo das Kürzel "FI" (als Abkürzung für Force India) verwendet. Dies sah Ecclestone aber zu sehr nach einer stilisierung von "F1" aus.

Die Inder mussten daraufhin ein kleingeschriebenes "i" in ihr Logo integrieren - um Verwechslungen auszuschließen.

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