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Räikkönens Auto musste nach dem Ausflug ins Kiesbett abtransportiert werden © getty

An einem durchwachsenen Abschluss-Tag in Jerez demolieren Hamilton und Räikkönen ihre Boliden. Ein Deutscher fährt Bestzeit.

Von Tobias Schröter

München - Am letzten Test-Tag im spanischen Jerez haben Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen für Schrecksekunden gesorgt.

Die Weltmeister der vergangenen beiden Jahre kamen bei zum Teil hoher Geschwindigkeit von der Strecke ab, setzten ihre Boliden ins Kiesbett.

Zunächst war es der Finne, der mit seinem Ferrari in Kurve acht geradeaus raste und mit stehenden Rädern bis kurz vor die Reifenstapel rutschte, ehe er zum Stehen kam.

Glück im Unglück: Sein F60 wurde nur leicht beschädigt und konnte später noch weiterfahren.

Schlimmer erwischte es Hamiltons Auto. Der McLaren-Mercedes des Briten rutschte bei hohem Tempo von der Strecke und kollidierte mit der Streckenbegrenzung.

Hamilton selbst blieb unverletzt und wurde mit einem Streckenfahrzeug zurück zur Box gebracht, der Bolide verlor jedoch den Heckflügel.

Heidfeld der Schnellste

Fast unter ging in dieser Aufregung die Bestzeit von Nick Heidfeld, der in seinem BMW-Sauber in 1:20,052 Minuten am Donerstag die schnellste Runde fuhr. (Der Rennkalender 2009)

Gleichzeitig war der Deutsche auch fleißigster Fahrer des fünften und letzten Tages in Jerez: 123 Runden absolvierte er bei wechselhaftem Wetter, das den Fahrern immer wieder Probleme bereitete.

Platz zwei belegte Räikkönen, der trotz seines Patzers auf 112 Runden kam und bei seiner schnellsten Zeit 0,362 Sekunden Rückstand auf "Quick Nick" hatte.

Hamilton auf Rang drei

Dritter wurde Hamilton, der neben seinem Unfall schon am Vormittag Probleme hatte und nach gut einer Stunde mit einem Defekt abgeschleppt werden musste.

Obwohl der Brite durch die doppelte Unterbrechung die Negativserie der letzten Tage fortsetzte (Der Weltmeister fährt hinterher), kam er in nur 58 Test-Runden immerhin bis auf 1,2 Sekunden an Heidfeld heran.

Renault und Force India nicht dabei

Wesentlich mehr Rückstand wiesen da schon Mark Webber im Red Bull (2,167 Sekunden zurück) als Vierter und Kazuki Nakajima im Williams-Toyota (2,174 Sekunden) auf Rang fünf auf.

Der zweite Toyota-Pilot, Jarno Trulli, war als Sechster und Letzter nach einem technischen Defekt und nur 38 Runden sogar mehr als drei Sekunden langsamer.

Nicht mehr dabei waren die Teams Renault und Force India 74383(Die Bilder des VJM02), die schon am Vortag ihre Sachen gepackt hatten.

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