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"Quick Nick" machte am ersten Testtag seinem Spitznamen alle Ehre © imago

"Quick Nick" lässt am ersten Testtag in Barcelona die Konkurrenz stehen. Für großes Aufsehen sorgte allerdings Brawn GP.

Von Manuel Krons

München - Der deutsche BMW-Pilot Nick Heidfeld hat bei den Testfahrten am Montag auf dem Circuit de Catalunya die versammelte Konkurrenz abgehängt.

"Quick Nick" fuhr am ersten von vier Testtagen in 1:20,338 Minuten die schnellste Runde vor Ferrari-Fahrer Kimi Raikkönen aus Finnland (1:20,908) und dem italienischen Toyota-Piloten Jarno Trulli (1:20,937).

Bei den Tests nördlich von Barcelona überraschte vor allem der Honda-Nachfolger Brawn GP.

Nur vier Tage nachdem Brawn GP Grünes Licht bekommen hatte, sorgte das Team nicht nur optisch für Aufsehen (Honda heißt jetzt Brawn GP).

"Ich wollte dieses Auto unbedingt"

Neben dem ungewöhnlichen Frontflügel des Brawn-Mercedes imponierte auch Pilot Jenson Button mit der viertschnellsten Rundenzeit des Tages (1:21,140). "Ich wusste, dass dieses Auto konkurrenzfähig sein wird. Deshalb wollte ich es unbedingt fahren", sagte Button in Barcelona, wo er im neuen Boliden 82 Runden absolvierte.

Allerdings sei die Abstimmung zwischen Chassis und Mercedes-Aggregat aufgrund der knappen Zeit noch lange nicht perfekt.

"Ich denke dies ist ein gutes Paket, wenn man bedenkt, wie spät alles entschieden wurde. Natürlich gibt es noch Dinge, die wir verändern müssen."

Sutil fährt die längste Distanz

Zweitbester Deutscher am ersten Testtag war Adrian Sutil im Force India, der die achttschnellste Rundenzeit (1:22,452) fuhr.

"Ich bin zuversichtlich und zufrieden mit den Fortschritten, die wir heute gemacht haben", sagte Sutil, der mit 129 Runden am Montag die längste Distanz zurücklegte (Jetzt neu: Das große Formel-1-Quiz).

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