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Alonso kehrte nach erfolglosem Abstecher bei McLaren 2008 zu Renault zurück © getty

Der Renault-Pilot beendet mit einer Bestzeit für die 2009-Boliden die Dominanz der Brawn-Mercedes. Der Weltmeister fährt wieder hinterher.

Von Rainer Nachtwey

München - Einen Tag nach seinem Crash (Schrecksekunde für Alonso) hat Ex-Weltmeister Fernando Alonso am zweiten Testtag in Jerez für einen weiteren Paukenschlag gesorgt.

Der Renaultpilot fuhr auf dem Circuito de Jerez in 1:18,343 Minuten nicht nur Tagesbestzeit, sondern verbesserte damit auch die diesjährige Bestmarke von Sebastian Vettel, der Anfang März in 1:19,055 Minuten den 4,428 Kilometer langen Kurs umrundet hatte, deutlich.

Hinter dem Weltmeister von 2005 und 2006, der bei seinen letzten Übungsfahrten vor dem Saisonstart in Melbourne (Der Rennkalender 2009) 99 Runden auf den Asphalt zauberte, landete Brawn-Mercedes-Fahrer Rubens Barrichello, der bereits zuvor Vettels Zeit mit 1:18,398 Minuten geknackt hatte.

Button trotz Problemen Dritter

Während Barrichello ohne Probleme sein Pensum von 62 Runden abspulte und nur knapp die vierte Tagesbestzeit für Brawn in Serie verfehlte, musste sein Teamkollege Jenson Button aufgrund technischer Probleme sein Gefährt bereits nach zwölf Kursumrundungen abstellen.

Dennoch reichte es für den Engländer in 1:18,892 Minuten zu Rang drei.

Hamilton erneut abgeschlagen

Weltmeister Lewis Hamilton zuckelte in seinem McLaren-Mercedes erneut nur hinterher. Mit 1,170 Sekunden Rückstand in seiner besten von 85 Runden landete der Brite auf dem vierten Rang.

Schlechter als Hamilton war nur Nico Rosberg. Der Williams-Pilot war mit 123 Runden der fleißigste Tester, kam aber in seinem schnellsten Umlauf nur auf eine Zeit von 1:19,783 Minuten.

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