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Nico Rosberg war in beiden Sessions am Freitag der schnellste Pilot © getty

Der deutsche Williams-Pilot ist im Freien Training am schnellsten unterwegs. Der Weltmeister fährt hinterher.

München/Melbourne - Nico Rosberg war am Freitag im Freien Trainings zum Auftakt der Formel-1-Saison 2009 in Melbourne (Quali, Sa., ab 6.45 Uhr LIVE) überraschend der Schnellste.

Der Williams-Pilot aus Wiesbaden fuhr auf dem 5,303 km langen Kurs in 1:26,053 Minuten Bestzeit. "Ich bin sehr positiv überrascht", freute sich der 23-Jährige. "Klar, wir dürfen das jetzt nicht überbewerten, wir müssen schon noch ein bisschen aufpassen. Aber es ist nicht so, dass wir leer gefahren sind." (Rosberg im Sport1.de-Interview)

Zweitschnellster war der brasilianische Pilot Rubens Barrichello im Rennwagen des Honda-Nachfolgeteams Brawn GP (1:26,157) vor dem Italiener Jarno Trulli im Toyota (1:26,350).

Damit befinden sich auf den ersten drei Plätzen ausschließlich Piloten, deren Autos mit den umstrittenen Diffusoren ausgestattet sind. Am Mittwoch hatte die FIA die Aggregate für regelkonform erklärt (D-Zoff eskaliert).

Desaster für die Silberpfeile

Weltmeister Lewis Hamilton erlebte im McLaren-Mercedes ein Desaster und musste sich mit Platz 18 begnügen. "Es gibt schnellere als uns im Moment. Das ist auf jeden Fall klar", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

"Wir haben den Ernstfall im Rennen geprobt. Zufrieden bin ich überhaupt nicht", so Haug. Einen Platz in den ersten beiden Startreihen schloss er für den Silberpfeil aus. "Wir haben ja gesagt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben."

Ebenfalls ernüchternd verlief der Freitag für die Ferrari. Felipe Massa beendete das Training auf Rang zehn, sein finnischer Teamkollege Kimi Räikkönen folgte ihm auf Position elf.

Glock auf Platz sechs

Zweitbester deutscher Fahrer war zunächst Timo Glock im Toyota auf Platz sechs, dahinter folgte Sebastian Vettel (Red Bull) auf Rang acht, der allerdings das Training nach einem Dreher im zweiten Durchgang aufgeben musste.

Ebenfalls in die Top Ten schaffte es Adrian Sutil im Force-India-Mercedes. BMW-Pilot Nick Heidfeld belegte Position 14.

Die Platzierungen im Überblick:

1. Nico Rosberg (Wiesbaden) Williams-Toyota 1:26,053 Minuten

2. Rubens Barrichello (Brasilien) Brawn-Mercedes 1:26,157

3. Jarno Trulli (Italien) Toyota 1:26,350

4. Mark Webber (Australien) Red-Bull-Renault 1:26,370

5. Jenson Button (Großbritannien) Brawn-Mercedes 1:26,374

6. Timo Glock (Wersau) Toyota 1:26,443

7. Kazuki Nakajima (Japan) Williams-Toyota 1:26,560

8. Sebastian Vettel (Heppenheim) Red-Bull-Renault 1:26,740

9. Adrian Sutil (Gräfelfing) Force-India-Mercedes 1:27,040

10. Felipe Massa (Brasilien) Ferrari 1:27,064

11. Kimi Räikkönen (Finnland) Ferrari 1:27,204

12. Fernando Alonso (Spanien) Renault 1:27,232

13. Giancarlo Fisichella (Italien) Force-India-Mercedes 1:27,282

14. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) BMW-Sauber 1:27,317

15. Robert Kubica (Polen) BMW-Sauber 1:27,398

16. Sebastien Bourdais (Frankreich) Toro-Rosso-Ferrari 1:27,479

17. Heikki Kovalainen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:27,802

18. Lewis Hamilton (Großbritannien) McLaren-Mercedes 1:27,813

19. Nelson Piquet junior (Brasilien) Renault 1:27,828

20. Sebastien Buemi (Schweiz) Toro-Rosso-Ferrari 1:28,076

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