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Das tut weh: Timo Glock muss seine Versetzung auf den vorletzten Starplatz hinnehmen © imago

Das Toyota-Team wird nach dem Qualifying von Melbourne hart bestraft. Der Williams-Rennstall geht gegen zwei Konkurrenten vor.

München - Die Freude von Timo Glock über seinen sechsten Startplatz beim Großen Preis von Australien in Melbourne (Rennen, So., ab 7.30 Uhr LIVE) währte nicht lange.

Denn bald nach dem Ende des Qualifyings (Quali: Button auf der Pole) griffen die Kommissare des Automobil-Weltverbands FIA hart durch.

Glock und sein Toyota-Teamkollege Jarno Trulli, Achter im Qualifying, wurden ans Ende des Starterfeldes zurückversetzt. Die Begründung: Der obere Heckflügel des Boliden sei zu flexibel.

Toyota gab sich einsichtig und kündigte eine Revision der internen Testverfahren an.

Beschwerde von Williams zurückgezogen

Anschließend wurde der Protest eines weiteren Teams bekannt. Williams legte Beschwerde gegen Red Bull und Ferrari ein.

Der Vorwurf: Die Unterböden der Konkurrenten seien nicht regelkonform. Doch schon kurz darauf zog der Rennstall von Pilot Nico Rosberg seine Beschwerde zurück.

FIA verhandelt im April

Möglicher Hintergrund des Manövers: Im Vorfeld des ersten Saisonrennens hatten unter anderem Ferrari und das Vettel-Team gegen die Diffusoren-Lösung des Williams-Rennstalls protestiert (Teams kündigen Berufung an).

Der Diffusoren-Streit soll am 14. April vom Berufungsgericht der FIA geklärt werden.

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