vergrößernverkleinern
Die Formel 1 im Zwielicht: Nico Rosberg klagt über schlechte Sicht in Melbourne © getty

Der Williams-Pilot kritisiert die späten Startzeiten in den ersten Grand Prix'. Die Dämmerung mache die Rennen gefährlich.

München - Williams-Pilot Nico Rosberg hat die späten Startzeiten der Formel-1-Rennen in Melbourne 86538(Bilder des Rennens) und Kuala Lumpur kritisiert.

"Ich denke, Rennen bei einsetzender Dämmerung sollten nicht die Zukunft sein. In Melbourne hat das die Sache gefährlicher gemacht. Die Sicht war schwierig, in einigen Kurven konnte man die Streckenränder nicht richtig sehen", sagte Rosberg auf dem Weg von Australien nach Malaysia bei einem Zwischenstopp in Singapur: "Ich bin teilweise direkt in die Sonne gefahren."

Das Rennen in Melbourne war erstmals erst um 17.00 Uhr Ortszeit gestartet worden. Der zweite WM-Lauf (DATENCENTER: Ergebnisse und WM-Stand) in Kuala Lumpur am Sonntag beginnt ebenfalls um 17.00 Uhr Ortszeit (2. Training, Fr. ab 8 Uhr LIVE).

Ziel: Bessere Quoten

Ziell ist es, angesichts der Zeitverschiebung bessere Fernseheinschaltquoten in Europa zu erhalten.

"Eine Verschiebung um eine Stunde nach vorne würde schon helfen", meinte Rosberg, der in Melbourne Sechster wurde: "Der letzte Teil des Rennens war wirklich problematisch."

Nachtrennen als Zukunft?

Im Gegensatz zu Singapur, wo Rosberg im vorigen Jahr beim ersten Nachtrennen der Formel-1-Geschichte Zweiter geworden war, scheuen die Veranstalter in Melbourne und Kuala Lumpur noch den Schritt zu einem Flutlichtrennen, vor allem aus finanziellen Gründen.

Abu Dhabi dagegen, wo die Formel 1 in diesem Jahr erstmals Station machen wird, überlegt bereits, in Zukunft auch nachts fahren zu lassen.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel