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Adrian Sutil fährt seit der Saison 2007 in der Formel 1 © imago

Die Melbourne-Affäre um Lewis Hamilton beim Saison-Auftakt ist noch immer nicht ausgestanden. Adrian Sutil stärkt ihm den Rücken.

Von Melanie Läufle

München - Adrian Sutil kann den Rummel um Lewis Hamilton nicht verstehen.

Weltmeister Hamilton war im ersten Saisonrennen wegen "absichtlicher Irreführung" der FIA-Sportkommissare nachträglich disqualifiziert worden ("Härte unübersehbar": Hamilton disqualifiziert) - für Sutil völlig unverständlich.

"Ich kann nicht nachvollziehen, warum Lewis disqualifiziert wurde", sagt Sutil bei "Formule1.nl".

Er und Hamilton kennen sich aus der Formel 3, sind seit jener Zeit gut befreundet.

"Ich habe mit ihm über die Situation mit Trulli gesprochen. Er hat sich darüber gewundert, warum er überhaupt zu den Stewards gehen musste", sagt der 25-jährige.

Und weiter: "Ich weiß gar nicht, wie viele Strafen er mittlerweile schon bekommen hat. Aber so langsam muss man sich gewiss fragen, warum es immer ihn trifft".

Punkt knapp verpasst

Sutil selbst verpasste seinen ersten Saisonpunkt in Melbourne nur knapp.

"Ich dachte kurz, dass ich möglicherweise noch einen WM-Punkt abkriegen würde. Nach Trullis Zeitstrafe bin ich ja auf den neunten Rang vorgerückt, doch Trulli hat den dritten Platz letztendlich zurückbekommen", meint der Deutsche. (DATENCENTER: Ergebnisse und WM-Stand)

"Wäre das mein erster Punkt 2009 geworden, dann hätte ich dabei aber sicherlich ein mulmiges Gefühl gehabt", erklärt der Force-India Pilot. "Wir wollen das in diesem Jahr aus eigener Kraft schaffen."

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