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Lewis Hamilton war knapp sechs Sekunden langsamer als Felipe Massa © getty

Für den Briten ist der zweite Platz von Valencia ein Erfolg. Obwohl Massa im Ferrari schneller war, streitet er Probleme ab.

Von Michael Spandern

München - Beim GP von Europa verpasste Lewis Hamilton den Sieg um knapp sechs Sekunden.

Dennoch wurde auf dem schnellen Stadtkurs von Valencia offensichtlich, dass Felipe Massa deutlich schneller war.

Doch das lässt Hamilton kalt. "Wir haben wirklich keine Probleme", beteuert der Brite auf seiner Homepage und betont, McLaren-Mercedes könne sich weiterhin vorrangig um die Zuverlässigkeit des Boliden kümmern.

"Ein langes Spiel"

Überhaupt tastet sich der 23-Jährige lieber gen Titel als halsbrecherisch anzugreifen.

Er habe nützliche Punkte eingeheimst. "Ich habe doch meine Führung in der Fahrerwertung ausgebaut, auch wenn ich zwei Punkte auf Felipe eingebüßt habe", so Hamilton.

Er sieht sich gereift, nachdem im der Weltmeistertitel 2007 nach einigen Fahrfehlern um Haaresbreite entglitt: "Ich bin mental stark genug, um damit umgehen zu können und viel entspannter. Ich spiele ein langes Spiel."

Strategie der Fehlervermeidung

In den verbleibenden sechs Rennen will er den Sechs-Punkte-Vorsprung auf Massa verteidigen, in dem er Fehler vermeidet.

"Klar, ich will immer gewinnen", sagte der Silberpfeil-Pilot, "doch ich habe gelernt, dass es manchmal von Vorteil ist, nur so viele Punkte wie möglich mitzunehmen und den Kampf zu vertagen."

Nach einem riskanten Manöver in den Streckenbegrenzungen zu landen, sei nicht der Erfolgskurs.

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