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Nico Rosberg ist Sohn des ehemaligen Weltmeisters Keke Rosberg © getty

Nico Rosberg sieht seine Zukunft jetzt offenbar doch bei Williams. Weniger Geld sei nicht das entscheidende Problem.

München - Nico Rosberg sieht seine Zukunft in der Formel 1 jetzt offenbar doch bei Williams.

"Momentan würde ich gerne bei Williams bleiben. Das ist das, was nahe liegt", sagte der 23-Jährige vor seinem "Heimspiel" bei Großen Preis von Monaco (Sonntag, 14 Uhr LIVE) dem Fachmagazin "Motorsport aktuell".

Vor Saisonbeginn hatte der in Wiesbaden geborene Sohn des früheren Weltmeisters Keke Rosberg von seinem Team angesichts der weitreichenden Regeländerungen noch eine Leistungssteigerung gefordert, um sich Gedanken über eine Verlängerung seines Ende 2009 auslaufenden Vertrages machen zu können.

Zuvor war mehrfach über einen Wechsel zu einem Top-Team spekuliert worden, McLaren-Mercedes hatte großes Interesse (Hamilton entnervt von "Machtspielen").

Taktische Mängel

Der Start in die aktuelle Saison war allerdings ordentlich.

Rosberg war mehrfach Schnellster in den freien Trainings, in den Rennen gab es aber manchmal Probleme mit der Taktik, so dass es für den Williams-Pilot bislang lediglich zu 4,5 Punkten reichte (DATENCENTER: Ergebnisse und WM-Stand).

Wohlfühlen wichtig

Natürlich müsse man sich jetzt schon Gedanken über die Zukunft machen und überlegen, was man gerne hätte, meinte Rosberg.

"Aber ich muss weiterhin sagen: Ich fühle mich superwohl bei Williams. Und wenn sie mir weiterhin so ein Auto geben, und vielleicht noch ein bisschen ein besseres, dann würde ich mich auch sehr freuen, wenn ich bei Williams bleiben kann", so der Deutsche.

"Geld ist nicht der Faktor"

Sein nächster Karriereschritt sei allerdings schon sehr wichtig, räumte er ein. Momentan sei man aber in einem Werksteam nicht unbedingt besser aufgehoben.

Zudem seien geringere finanzielle Möglichkeiten bei Williams nicht das entscheidende Problem.

"Geld ist nicht der Faktor, warum wir nicht gewinnen. Es hilft, ein bisschen mehr zu haben - aber es ist nicht der ausschlaggebende Faktor", sagte Rosberg. Mit den Möglichkeiten von Williams, "wenn die Zusammenarbeit passt und wir das hinkriegen, dann können wir auch mit unserem Budget gewinnen."

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