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Max Mosley ist seit 1993 Präsident des Welt-Automobilverbands FIA © getty

Der seit Wochen tobende Budgetstreit könnte bald gelöst werden. Der FIA-Präsident Max Mosley hat offenbar einen Vorschlag parat.

Monte Carlo - Im seit Wochen tobenden Budgetstreit (Ferrari blitzt ab) hat FIA-Chef Max Mosley den möglicherweise entscheidenden Kompromiss vorgeschlagen.

Der Präsident des Automobil-Weltverbandes bot den Teams einen Zwei-Stufen-Plan zur Erreichung der von ihm geplanten Budgetobergrenze von 44 Millionen Euro vor.

"Es könnte eine höhere Grenze im nächsten Jahr geben, um dann 2011 den Budget Cap in komplettem Umfang einzuführen", sagte Mosley der Nachrichtenagentur Reuters.

Während Mosley bislang an der Einführung der Deckelung für 2010 festgehalten hatte, hatten die Teams ihrerseits bestenfalls einen Drei-Stufen-Plan gewünscht. (Toyota droht mit Ausstieg)

"Lösungen in Sicht"

Nach zahlreichen Treffen in den letzten Tagen am Rande des Großen Preises von Monaco sieht Mosley jetzt "keine fundamentalen Unterschiede mehr in den Sichtweisen. Lösungen sind in Sicht."

Dennoch befürchtet der Brite den Verlust von etablierten Teams.

"Ich denke, ein oder zwei von ihnen könnten aufhören, auch wenn das mit diesen Diskussionen nichts zu tun hat", sagte der 69-Jährige.

"Es ist sehr schwer für große Hersteller, in der Formel 1 weiterzumachen, wenn in ihren Firmen an Strom gespart wird, die Fenster nicht geputzt werden oder bei Meetings kein Kaffee mehr serviert wird."

Keine sorgen um Ferrari

Die Zeitung "auto, motor und sport" hatte bereits gemutmaßt, dass der Ausstieg von Toyota bereits seit Winter feststehe und man lediglich nach einer Begründung hierfür suche.

Auch Renault gilt als möglicher Aussteiger.

Um Ferrari macht sich Mosley keine großen Sorgen mehr: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie bleiben werden."

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