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Der Bayer Adrian Sutil (M.) ist begeisterter Hobby-Pianist © getty

Force-India-Pilot Adrian Sutil kritisiert angesichts der schwachen Leistungen sein Team und liebäugelt mit einem Wechsel.

München - Nach einer bisher erneut enttäuschenden Saison hat der deutsche Formel-1-Pilot Adrian Sutil (Porträt) Kritik an seinem Team Force India geübt.

"Ich denke, es hängt nicht nur am Geld", sagte der 26-Jährige zu "auto, motor und sport": "Es ist das ganze Paket. Wenn man andere Teams sieht, die haben jedes Jahr ein gutes Auto und stehen immer ganz vorne. Vielleicht fehlt uns auch einfach das Superhirn wie ein Adrian Newey bei Red Bull."

Im Vorjahr war Force India als einziges Team ohne WM-Punkt geblieben, auch in dieser Saison ist noch kein Zähler verbucht (DATENCENTER: Der WM-Stand) .

"Wir sind im Vergleich zum Vorjahr wieder näher am Feld. Sowohl von den Zeiten als auch von der Balance des Autos ist es wirklich gut", meinte Sutil.

Er mahnte sein Team, trotz der frustrierenden Situation weiter hart zu arbeiten: "Es wäre schade, wenn wir jetzt alles einstellen und mit dem Auto unverändert bis zum Ende der Saison rumfahren."

Kein klares Bekenntnis

Für die Zukunft wollte der Gräfelfinger kein klares Bekenntnis zu seinem Team abgeben.

"Es ist für jeden Fahrer das Ziel, irgendwann zu einem Werksteam zu kommen. Das ist auch ein Ziel für mich", sagte er.

"Letztendlich will ich gewinnen, mit welchem Team, ist mir eigentlich egal. Force India macht Fortschritte. Jetzt muss man mal sehen wie das aussieht für die nächsten Jahre", so Sutil.

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