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Jaime Alguersuari wird sich zunächst an Sebastien Buemi messen lassen müssen © getty

Nicht alle Piloten glauben, dass Toro-Rosso-Neuling Jaime Alguersuari schon reif für die Königsklasse ist. Er selbst will lernen.

Budapest - Formel-1-Neuling Jaime Alguersuari will bei seinem Debüt in der Königsklasse am Sonntag in Budapest vor allem lernen.

"Ich weiß, dass ich noch viele Kilometer im Auto brauche. Aber es ist für mich eine neue Herausforderung, und ich bin hier, um zu lernen. Immerhin kenne ich die Strecke schon", sagte der neue Toro-Rosso-Pilot (Alguersuari ersetzt Bourdais) .

Der Spanier, der bislang in der Renault World Series unterwegs war, wird beim Großen Preis von Ungarn (Quali, Sa., 13.45 Uhr LIVE ) mit 19 Jahren und 125 Tagen zum jüngsten GP-Starter aller Zeiten, hat aber bislang wegen des Testverbots während der Saison so gut wie keine Erfahrung mit einem 700 PS starken Formel-1-Boliden.

"Formel 1 keine Fahrschule"

Entsprechend kritisch sieht Mark Webber aus dem Schwesterteam Red Bull den Nachfolger des Franzosen Sebastien Bourdais (Webber erlebt zweiten Frühling) .

"Die Formel 1 ist keine Fahrschule. Wer kommt, sollte fertig sein", sagte der Nürburgring-Sieger.

Mehr Wohlwollen mit seinem Landsmann zeigte Ex-Weltmeister Fernando Alonso. "Er hat mir gesagt, ich soll Spaß haben und den Moment genießen", sagte Alguersuari.

Vettel mit mehr Erfahrung

Vor zwei Jahren hatte in Ungarn bei Toro Rosso Sebastian Vettel als Stammfahrer debütiert.

Der Heppenheimer hatte zuvor aber schon Test- und Trainingserfahrung bei BMW-Sauber und war zuvor als Ersatzpilot für den verletzten Robert Kubica (Polen) in Indianapolis auch schon ein Rennen gefahren.

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