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Test bei großer Hitze: Michael Schumacher beim Kart-Training in Lonato © imago

Trotz der Unsicherheit um sein Formel-1-Comeback bereitet sich Michael Schumacher vor. Dabei macht er aus der Not eine Tugend.

Von Matthias Becker

München - Noch etwas mehr als zwei Wochen hat Michael Schumacher Zeit, um sich auf sein spektakuläres Comeback in der Formel 1 vorzubereiten.

Und er stürzt sich mit altbekanntem Eifer ins Training.

Dabei lässt sich Schumacher auch nicht davon irritieren, dass eine endgültige Entscheidung über seine Rückkehr noch aussteht.

Auch die aufgrund des Widerstands von Williams ausfallenden Testfahrten im neuen Ferrari sind kein größeres Hindernis:

Um rechtzeitig fit zu werden setzt sich Schumi einfach ins Kart.

"Es gibt wenig Besseres"

Am Mittwoch drehte der Rekordweltmeister bei einem Test des Tonykart-Teams in Lonato seine Runden. Unabhängig davon, dass seine Nackenmuskulatur ihm nach dem Motorradsturz im Winter noch Probleme bereitet und ein Comeback deshalb noch auf der Kippe steht.

"Es gibt momentan wenig Besseres für die Vorbereitungen - in punkto Lenkkräfte zum Beispiel ist Kartfahren sogar eher noch schwieriger als Formel-1-Fahren", erklärte Schumacher.

Zudem hätten ihm auch die äußeren Bedingungen einen Vorgeschmack auf den Europa-GP am 23. August in Valencia gegeben, bei dem er als Ersatz für den verunglückten Felipe Massa in den Ferrari zurückkehren soll: "Dass es hier brütend heiß ist, simuliert sogar die für Valencia erwarteten Temperaturen."

Entscheidung in der kommenden Woche

Ob Schumacher in der spanischen Hafenstadt aber tatsächlich antreten wird, soll sich in der kommenden Woche entscheiden.

Auch Schumachers Manager Willi Weber warnt in der allgemeinen Euphorie, dass die Möglichkeit eines Vetos der Ärzte besteht. "Es ist abhängig von der Gesundheit und der Freigabe der Ärzte, ob sie ihn fahren lassen", sagte er "auto motor und sport":

Bis dahin wird Schumacher im Training weiter Vollgas geben - und wenn es nur im Kart ist.

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