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Weltmeister unter sich: Niki Lauda (l.) und Michael Schumacher im Jahr 2004 © imago

Ex-Weltmeister Niki Lauda kann Michael Schumachers Comeback verstehen. Der Rekordchampion beendet derweil das Kart-Training.

Von Matthias Becker

München - Eigentlich herrscht Sommerpause in der Formel 1.

Das nächste Rennen steigt erst am 23. August in Valencia, die meisten Piloten befinden sich im Urlaub.

Ruhe herrscht deshalb noch lange nicht.

Das angekündigte Comeback von Michael Schumacher beschäftigt weiterhin Fans und Experten. Auch Ex-Weltmeister Niki Lauda macht sich Gedanken, weshalb Schumacher den Schritt zurück zu Ferrari wagt - und hat eine interessante Theorie.

"Er ist den Rennvirus nie los geworden. Meiner Meinung nach ist er 2006 nur zurück getreten, weil er keine Herausforderung mehr gesehen hat - und bereut diese Entscheidung inzwischen", erklärte Lauda auf der offiziellen Formel-1-Homepage.

"Das steckt in unserer DNA"

Als Kritik will Lauda diese Einschätzung aber keinesfalls verstanden wissen.

"Er hat die einmalige Chance, herauszufinden, ob er noch wettbewerbsfähig ist. Das hätte mich auch interessiert", erklärte Lauda.

Der Adrenalinkick gehe halt niemals verloren, so der Österreicher weiter: "Das steckt in unserer DNA."

Kart-Training beendet

Schumacher hatte nach seiner Comeback-Ankündigung in der italienischen Tageszeitung "La Stampa" zwar gesagt, er tue es nicht wegen des Adrenalinkicks, sondern "aus Treue gegenüber meinem Team."

Nichtsdestotrotz arbeitet er weiterhin hart an seiner Fitness. Einen zweitägigen Kartausflug hat er inzwischen beendet und stellte auf seiner Homepage fest: "Das waren zwei gute Tage in Lonato beim Kartfahren, Arme, Oberkörper, Schultern, Nacken - das war einfach ein exzellentes Training."

Nun geht es wieder ins Fitnessstudio, damit auch die letzten gesundheitlichen Zweifel rechtzeitig ausgeräumt werden können.

Lauda sieht keine Probleme

Daran, dass Schumacher rechtzeitig fit ist, hat Lauda allerdings keine Zweifel.

"Das Alter kann man vergessen. Er unterzieht sich einem harten Trainingsprogramm und wird alles tun um fit wie ein Turnschuh nach Valencia zu kommen."

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