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Giancarlo Fisichella wechselte 2008 von Renault zu Force India © getty

Vieles deutet darauf hin, dass nicht Nico Hülkenberg, sondern Giancarlo Fisichella bald im Ferrari sitzen wird. Niki Lauda ist dafür.

Spa - Giancarlo Fisichella hat das Rennen gegen Nico Hülkenberg um das Ferrari-Cockpit von Felipe Massa offenbar gewonnen.

In Italien verdichten sich die Gerüchte, dass der 36 Jahre Italiener beim Ferrari-Heimspiel am 13. September in Monza anstelle von Testfahrer Luca Badoer im Auto sitzen wird.

Angeblich soll der noch bei Force India unter Vertrag stehende "Fisico", der dem indischen Team in Spa den zweiten Rang bescherte, am kommenden Dienstag vorgestellt werden.

Damit bliebe die Ferrari-Tür für GP2-Spitzenreiter Hülkenberg zu. Nicht zuletzt Michael Schumachers Manager Willi Weber hatte seinen Schützling bei den "Roten" ins Gespräch gebracht.

"Da sieht es positiv aus"

Auch Ferrari selbst hatte zuletzt auf seiner eigenen Homepage den 22 Jahre alten Rheinländer aus Emmerich auf eine aus 21 Fahrern bestehende Liste gesetzt - wenn auch nicht ganz ernst gemeint.

"Das ist eine große Medienspekulation. Willi Weber oder ich haben von Ferrari nichts gehört", sagte Hülkenberg in Spa.

"Ich selbst glaube auch nicht daran." Stattdessen hofft er darauf, bei Williams in der kommenden Saison vom Testfahrer zum Stammpiloten aufzusteigen. "Da sieht es positiv aus", meinte er.

Hülkenberg fühlt sich geehrt

Dennoch fühlte er sich geehrt, dass sein Name im Zusammenhang mit Ferrari genannt wird.

"Wenn sie wirklich interessiert wären, wäre ich froh. Denn das würde zeigen, dass wir zuletzt einiges richtig gemacht haben", sagte Hülkenberg, der bei 27 Punkten Vorsprung den GP2-Titel fest im Visier hat.

Für Fisichella ein Traum

Für den 36 Jahre alten Fisichella wäre ein Wechsel zu Ferrari zum Ausklang seiner Karriere nach eigener Aussage ein Traum.

"Ich müsste darüber nachdenken, wenn sie mich anrufen", hatte er am Samstag nach der vierten Pole Position seiner Karriere gesagt.

Allerdings wollte er noch nicht über das Spa-Rennen hinaus denken. "Danach werden sehen", sagte er.

Lauda fordert Fisichella

Derweil hat sich auch Niki Lauda für einen Wechsel von Fisichella zu Ferrari ausgesprochen.

"Jetzt muss Ferrari für Monza unbedingt Fisichella ins Cockpit setzen. Denn eine weitere Lachnummer mit Badoer kann man sich nicht leisten", sagte der ehemalige Weltmeister gegenüber ""SonntagsBlick".

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