Der Pole ist offenbar heißester Kandidat für das Badoer-Cockpit bei den Roten. Dafür verlangt BMW angeblich Verkaufshilfe.

Rom - Der Pole Robert Kubica und der Italiener Giancarlo Fisichella sind laut "Gazzetta dello Sport" die aussichtsreichsten Kandidaten für das zweite Ferrari-Cockpit beim Formel-1-Heimrennen am 13. September in Monza.

"Kubica ist für Maranello erste Wahl, und in Deutschland ist man sicher, dass BMW bereits den Antrag erhalten hat, um ihn freizugeben. Dafür verlangt München Hilfe in Form von Motoren für das neue Auto von Peter Sauber, der immer noch auf der Suche nach einem Käufer ist", schreibt die Sporttageszeitung.

Laut "Gazzetta" könnte Kubica, der nach dem BMW-Ausstieg zum Jahresende auf der Straße steht, von Ferrari eine Option für die kommende Saison als Festangestellter erhalten.

Massa-Comeback in den Sternen

Denn inzwischen ist es mehr als fraglich, ob der verletzte Stammpilot Felipe Massa (Brasilien) jemals wieder in einem Formel-1-Auto sitzen wird.

Als zweiter heißer Kandidat wird Fisichella gehandelt, der als Pilot und später auch als Testfahrer in Maranello bleiben könnte.

Force India könnte sich laut "Gazzetta" entscheiden, Fisichella zu Ferrari wechseln zu lassen, wenn der italienische Rennstall im Gegenzug die 4,2 Millionen Euro Schulden erlassen würde.

Badoers Renntage wohl gezählt

Fisichella hatte sich zuletzt mit einem zweiten Platz in Spa für das Ferrari-Cockpit empfohlen.

So oder so: Es scheint sicher, dass der bisherige Massa-Ersatz Luca Badoer seinen Platz nach nur zwei Rennen wieder räumen muss (Badoer kämpft um sein Cockpit).

Der Italiener war in Valencia und Spa hoffnungslos hinterhergefahren und nur als Letzter ins Ziel gekommen.

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